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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

24. November 2017 | 12:25 Uhr

Bärenwald Müritz : Grundsteinlegung im Bärenwald

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Feierlicher Maßnahmebeginn des Projektes von „Vier Pfoten“ mit Landeswirtschaftsminister Harry Glawe

von
erstellt am 29.Apr.2016 | 11:45 Uhr

Noch mehr Platz für noch mehr Informationen rund um die Bären und ihre Artgenossen: Mit einem feierlichen Akt begrüßte jetzt Harry Glawe (CDU), Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, die Erweiterung des Bärenwald Müritz in Stuer, ein Tierschutzprojekt von „Vier Pfoten“. Gemeinsam mit dessen Gründer Helmut Dungler und Bärenwald-Geschäftsführer Carsten Hertwig legte er den Grundstein für den Ausbau des Empfangsgebäudes. Geplant sind eine „Bären-Bibliothek“, eine „Bären-Akademie“, ein größeres Foyer für die Besucher, ein „Boulevard der Regionen“, ein moderner Sanitärkomplex und neue Räume für die Mitarbeiter.

Im Außenbereich entstehen ein Naturentdeckerpfad, eine Aussichtsplattform mit Blick über den Wald sowie neue In- und Outdoor-Spielmöglichkeiten für Kinder. Die Arbeiten im Eingangsbereich sollen im Frühjahr nächsten Jahres abgeschlossen sein. Ziel des Ausbaus ist, den Besuchern Wissenswertes über Bären zu vermitteln und die Einrichtung zu einem informativen Tierschutzerlebnis für Jung und Alt zu machen.

Glawe sagte: „Der Bärenwald ist ein einzigartiges Projekt, das in besonders überzeugender Art und Weise engagierten Tierschutz mit innovativer Umweltbildung und touristischen Aspekten verbindet. Längst hat sich der Naturpark über die Grenzen des Landes hinaus einen Namen gemacht. Die Erweiterung stärkt ihn als Aushängeschild der Tourismuslandschaft der Mecklenburgischen Seenplatte und Mecklenburg-Vorpommerns. Wer sich für Braunbären, ihre Lebensweise und natürliche Umgebung interessiert und mehr über diese stark bedrohte Tierart wissen will, kommt am Bärenwald Müritz nicht vorbei.“

Laut Carsten Hertwig habe sich die Einrichtung als Kompetenzzentrum für Braunbären und als Ausflugsziel etabliert. Man wolle den steigenden Besucherzahlen gerecht werden. „Ganz besonders freuen wir uns über das Interesse von Jugendlichen und Studenten“, sagte er. „Hier bieten wir künftig ein noch breiteres Spektrum an Wissensvermittlung zum Thema Tier- und Naturschutz. Wir sind stolz darauf, dass nach der Erweiterung des Bärenwaldes im Jahr 2011 dieser dritte Bauabschnitt ein weiterer Schritt für eine erfolgreiche Entwicklung ist.“

Helmut Dungler zufolge bestehe das Anliegen darin, neben dem aktiven Tierschutz auch eine stetige Bewusstseinsbildung im Umgang mit Tieren zu schaffen. Im Bärenwald könnten die Besucher nicht nur einen Eindruck von den geretteten Bären bekommen, sondern darüber hinaus auch erfahren, unter welch leidvollen Bedingungen diese Tiere in vielen Teilen der Welt heute immer noch leben müssen: „Ich bin froh, dass dies in unserem Projekt ermöglicht werden kann.“

In dem 16 Hektar großen Freigehege leben derzeit 17 Braunbären. Sie fänden hier einen Lebensraum, der ihren natürlichen Bedürfnissen entspricht und könnten ihr natürliches Verhalten wiederentdecken und ausleben. Besucher haben die Möglichkeit, die Bären auf einer Wanderung durch den Wald zu erleben. Die Erweiterung des Projektes werde allen Altersgruppen noch mehr Information rund um diese faszinierenden Wildtiere bieten.

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