Tag der offenen Tür : Grundschule ließ tief blicken

Familie Reinsch  am großen Globus auf den Spuren der  gerade laufenden Fußball-WM. Mathilde (M.) findet die Schule  toll, ist aber bisschen traurig,  dass sie bei Fertigstellung  schon Regionalschülerin war.
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Familie Reinsch am großen Globus auf den Spuren der gerade laufenden Fußball-WM. Mathilde (M.) findet die Schule toll, ist aber bisschen traurig, dass sie bei Fertigstellung schon Regionalschülerin war.

Erstmals seit dem Einzug konnten alle Interessierten die sanierte und erweiterte Einrichtung anschauen / Die Resonanz war sehr groß

svz.de von
06. Juli 2014, 18:00 Uhr

Von 9 bis 11 Uhr hatte die Grundschule in Lübz Schüler, Eltern und  alle  Interessierten am Samstag zum Tag der offenen Tür eingeladen. „Die  Ersten waren  noch früher da“,  sagt  Doris  Kaltenstein. Natürlich  freut sich die Schulleiterin  über die große Resonanz, die  an diesem  etwas bewölkten  schulfreien Tag für volle Flure,  umlagerte Klassenräume  und jede  Menge angeregte Gespräche  im Schulhaus  sorgte.

Das war,  soweit ist es  bekannt,  zwischen Mai 2013  und Mai 2014  saniert und erweitert worden.  Nach Ostern   war  Wiederbezug, und jetzt  kurz  vor den großen Sommerferien wollten die Schulleiterin  und ihre Kolleginnen das  Haus –  in seiner neuen Struktur,  endlich mit ausreichend Klassen- und Fachräumen  ausgestattet  und in  fröhlichen Farben gestaltet –  der Öffentlichkeit vorstellen.

 „Ich finde  die Schule  einfach herrlich“, zeigte sich  Anna Kenzler begeistert. Sie war  mit ihrem Mann Heinz  Tür  gekommen. An jenen  Ort, wo vor 19 Jahren ihr Enkel  eingeschult worden war. „Es ist kein Vergleich“, sagt die Lübzerin.  „Da hat die Stadt wirklich  ein gutes Werk getan.“  

Viele  denken  so und staunen – über  die   Ausstattung der Fachräume, über die große Aula,   die sich  durch einfaches Beiseiteschieben der Zwischentüren noch vergrößern lässt, über  die zweckmäßige Sporthalle,  die integrierten Räume der Musikschule… „Wir haben eine richtig schöne Schule bekommen“, strahlt Celina. Sie geht in die 2a  und mag besonders die  fröhlich  Farben an den Wänden und Fußböden und  natürlich die vielen Räume. Tatsächlich  gibt’s davon jetzt so viele, dass endlich alle   Grundschüler  – momentan ca. 220 –    Platz  haben.   2006, also  nach der  Zusammenlegung  der bis dato zwei existierenden Grundschulen, war  das nicht möglich. Noch weitere sechs Jahre  hatte die Hälfte der Klassen  in der  benachbarten Regionalschule   für ständig ihr Domizil. Genauer gesagt, bis  endlich die Mittel  für Sanierung und  Erweiterung  des Schulstandortes bereitstanden. „Heute  haben wir  super Bedingungen, Lehrer und Schüler sind froh“, so Kathrin Schmidt,  die stellvertretende Schulleiterin. Simone Herbst

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