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Stadtvertretung Plau am See : Grünes Licht für neuen Parkplatz

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

653 000 Euro-Vorhaben in der Quetziner Straße soll 2015 realisiert werden. Die Stadt hofft auf eine hohe Förderung.

Einstimmig beschlossen Plaus Stadtvertreter auf der jüngsten Sitzung den Neubau eines Parkplatzes in der Quetziner Straße. Bürgermeister Norbert Reier erinnerte, dass die bisherige Parkplatzsituation wegen der vielen Gäste sehr kritisch ist.

Die Gesamtinvestition umfasst 653 000 Euro. 95 Prozent der Summe ist förderfähig. Der Bau ist für 2015 vorgesehen. In diesem Jahr werden Abrissarbeiten und die Freimachung des Baufeldes erfolgen. Das gesamte nördliche Areal des Plangebietes ist durch die verbliebenen baulichen Anlagen einer ehemaligen Wäscherei geprägt. Mit der Nutzungsaufgabe des Wäschereigeländes verwilderten zunehmend die Freiflächen.

Das Burggelände mit seiner stadtnahen Lage und seinem hohen historischen Wert soll durch ein nachhaltiges und wertschöpfendes Nutzungs- und Gestaltungskonzept die touristischen Interessen und Ziele der Stadt Plau am See bündeln. Hier soll ein zentraler Anlaufpunkt als Haus des Gastes mit Touristikinformation, Welcome-Center, Lese-und Spielstube, Veranstaltungs- und Ausstellungsräumen entstehen. In diesem Zusammenhang muss die Infrastruktur an die neuen Anforderungen angepasst werden. Zentrumsnahe Stellplätze vorwiegend für Pkw dienen der Erschließung des Burgensembles und entlasten darüber hinaus die Innenstadt. Der Parkplatz entsteht nördlich des Burggeländes, westlich der Bundesstraße B 103 und östlich der Quetziner Straße. Das sich südwestlich anschließende Gelände eines Ärztehauses wird nicht überplant, verursacht jedoch einen speziellen Grundstückszuschnitt und entsprechend hohe Aufwendungen in der Erschließung des Planungsraumes. Der Parkplatz wird Platz bieten für 130 Pkws, zwei Reisebusse und bis zu sechs Caravans.

Folgendes ist dazu geplant: Ankauf und Abbruch der Kleingärten, Beseitigung des Wildwuchses, Abbruch und Tiefenberäumung des Wäschereigeländes, Trennung des motorisierten Individualverkehrs vom fußläufigen Verkehr, Wegebefestigungen der Fahrgassen aus strapazierfähigen Pflasterbelägen, Befestigung der Gehwege mit Pflasterklinkern (rot-blaubunt geflammt), Befestigung der Stellplätze mit Betonpflaster, Kombination von pflegeleichten Rasen- und Gehölzflächen zur Begrünung der Freiflächen, Beleuchtung, zwei Infotafeln mit Wegweisung, Fassung und Einleitung des Niederschlagswassers über Abläufe und Regenwasserleitungen in ein neu herzustellenden Vorflutbecken (Reaktivierung des Burggrabenverlaufs) südlich des Planungsraumes.




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