Plauer Tourismusanbieter wollen das Projekt Radweg forcieren : Großteil der Planung nicht anerkannt

<fettakgl>Die Tourismusbranche </fettakgl>im und um den Luftkurort   möchte den Radwegbau um den Plauer See  forcieren. Doch   gut zwei Drittel der Strecke  machen Probleme.<foto>Archiv</foto>
Die Tourismusbranche im und um den Luftkurort möchte den Radwegbau um den Plauer See forcieren. Doch gut zwei Drittel der Strecke machen Probleme.Archiv

Seit Jahren diskutieren die Stadt Plau am See, die Plauer Tourist-Info und der Verkehrsverein über einen befestigten Radweg um den Plauer See. Doch noch ist mit den Naturschützern vor Ort keine Einigung in Sicht.

svz.de von
04. März 2013, 09:00 Uhr

Plau am See | Beim Tourismustag in Plau (wir berichteten) wird traditionell kein Blatt vor den Mund genommen. Da schauen die Stadt, die Plauer Tourist-Info GmbH und der Plauer Verkehrsverein gemeinsam mit den Anbietern darauf, was im zurückliegenden Jahr gelaufen ist, was im neuen Jahr ansteht, wo es Probleme gibt und wo Prioritäten gesetzt werden.

Ein solches Problem, bei dem der Teufel zudem im Detail steckt, brachte Thorsten Falk, Verkehrsvereinsvorsitzender, zur Sprache, als er vom Radweg um den Plauer See sprach. Im Irritationen vorzubeugen, man kann mit dem Rad um den Plauer See fahren, wenn das auf einen Teilstücken auch sehr beschwerlich sein dürfte. Denn noch immer gibt es keinen befestigten Radweg, was für den Luftkurort ein großes Manko ist. "Der Radweg ist schlecht und zudem auch noch schlecht ausgeschildert", kritisierte Falk. Ob er es zum dritten oder vielleicht schon vierten Mal beim Tourismustag ansprach. "Keine Ahnung, aber wir sind in dieser Angelegenheit in den letzten Jahren nicht wirklich weiter gekommen."

Plaus Bürgermeister Norbert Reier kennt die Problematik Plauer Radrundweg zur Genüge. Die Stadt sei mit den Fördermittelgebern und dem Landkreis diesbezüglich auch regelmäßig im Gespräch. "Unser Problem ist, nur 30 Prozent der Planungen werden anerkennt, der Rest nicht", erklärte Reier. Denn der Korridor der vorgesehenen Trasse führt nicht nur über die grüne Wiese, was in der Tat ein Traum wäre. Er durchschneidet auch ausgewiesene FFH-Gebiete und Waldstücke. "Und gerade bei den Abschnitten im Wald haben wir Probleme", so Plaus Bürgermeister. Die Naturschützer sehen das Projekt kritisch, weshalb momentan kein Weiterkommen sei.

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