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26. Plauer Badewannerallye : Großes Gaudifest auf Plauer Elde

vom

26. Badewannenrallye startete mit 19 Booten: Flotte Rennen und Wasserschlachten hielten Aktive und Zuschauer in Atem.

svz.de von
erstellt am 18.Jul.2015 | 17:25 Uhr

Es war erneut das erwartete Spektakel auf der Plauer Elde zwischen  Hühnerleiter und Hubbrücke. Zum 26. Mal lud der Plauer Badewannenverein zur großen Rallye. Wieder galt es, die 579 Meter lange Strecke per Muskelkraft zu bewältigen. Die ist Grundvoraussetzung, denn Motorkraft oder andere technische Hilfsmittel sind nicht erlaubt. 19 Boote waren in sechs Rennen am Start; den Beginn machten wie immer die Kinderboote, nachdem Bürgermeister Norbert Reier die Rallye freigab.

Wieder fiel auf, mit welchem Engagement die Teilnehmer sich das Motto einfallen lassen und ihre Ideen umsetzen. „Plaus süße Bienchen“ etwa mit Lina, Emma und Liana-Sophie Dau waren der Hingucker und so war es kein Wunder, dass das Publikum ihr Boot mit dem Publikumspreis bedachte. Familie Dau aus Plau hatte nicht nur dieses Boot ins Rennen geschickt. Im 3. Rennen startete auch Andreas Dau mit „Ritter Lanzeflott und sein Gefolge“. Mit diesem Boot heimste er gleich zwei Preise ein – den Publikumspreis in der Erwachsenenwertung sowie den Erotikpokal.

Das Boot der Schweriner Volkszeitung mit den Mitarbeitern der Lewitz-Werkstätten Parchim und Ludwigslust holte den zweiten Platz in der Siegerpokalwertung. Zum dritten Mal waren die Lewitz-Werkstätten dabei und hatten so viel Spaß, dass sie auch 2016 wieder mit von der Partie sein werden. Stammgast sind auch die Goldberger Karnevalisten, die  nach Avatar aufbrachen. „Der Spaß und die Freude mit Gleichgesinnten reizt uns und deshalb sind wir dabei“, so Karnevalchef Detlef Dahl.

Unter den vielen Besuchern auch wieder politische Prominenz wie die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz und Wolfgang Waldmüller vom Schweriner Landtag sowie der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge. Für Strenz und Waldmüller ist die Vielfalt der Boote jedes Jahr erstaunlich. „Es ist ein Riesending und lobenswert, mit welchen kleinen Kunstwerken die Akteure an den Start gehen. Und das alles ehrenamtlich, ohne Frage nach Geld, einfach Klasse“, schwärmte Karin Strenz. Frank Junge saß in diesem Jahr in der Jury und hatte gemeinsam mit Karin Rosenow und Michaela Strübing das schwere Amt, die Boote zu bewerten. „Eine tolle Veranstaltung, die den Tourismus  belebt und Plau  weit über die Region hinaus bekannt macht“, lobt Junge. Neben  Booten  aus der Gastgeberstadt Plau kamen die Akteure aus Lübz, Parchim, Marnitz, Ludwigslust, Lüneburg, Kiel…

 Spaß und Gaudi kamen nicht zu kurz. Immer wieder beliebt bei Teilnehmern und  Publikum sind die Wasserschlachten. Während letztere  in der Regel trocken blieben, waren es die Bootsbesatzungen, die über Bord gingen oder eimerweise Eldewasser über sich ergehen lassen mussten. Klar, auch bei den Besuchern am Ufer wurde es mitunter feucht, aber das gehört zur Rallye und schadete der Stimmung nicht.

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