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Bürger in Aufruhr : Goldberg gibt Entwarnung: Kein voreiliger Rückbau

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

WoGeGo-Chefin Annette Lackmann besänftigt Mieter des jetzt festgelegten Rückbaugebietes. Ein Beschluss der Stadtvertretung hatte bei ihnen für einige Irritationen gesorgt.

Seit gut einer Woche laufen die Telefondrähte bei Annette Lackmann, Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft Goldberg (WoGeGo), heiß. Grund: Eine Beschlussfassung der Stadtvertretung, die die Rückbaugebiete in Goldberg festlegt. Darunter befinden sich vor allem Wohnungen im Neubaugebiet. „Das alles hat ganz viel Unruhe gebracht. Unsere Mieter sind jetzt verunsichert und verwirrt“, sagt Annette Lackmann. Viele Goldberger denken, dass sie jetzt ihr Dach über dem Kopf verlieren. Doch die WoGeGo-Geschäftsführerin besänftigt: „Die Beschlussfassung der Stadtvertretung hat lediglich das Rückbaugebiet festgelegt, für Rückbauten, die nicht in diesem Jahr, sondern nach Bedarf – möglicherweise auch erst in zehn Jahren – erfolgen. Dies ist notwendig, damit die Stadtvertretung nicht immer wieder neue Beschlüsse fassen muss.“ Niemand in Goldberg brauche Angst haben, dass morgen die Abrissbirne vor der Haustür steht.

Ein Rückbauvorhaben, das auch in der Beschlussfassung steht, wird noch in diesem Jahr umgesetzt. „Unsere Mieter in der John-Brinckman-Straße 10 bis 16 wissen Bescheid, dass zwei Etagen abgetragen werden. Und diese Maßnahme haben sie von uns persönlich erfahren. Die verbleibenden Wohnungen werden mit einem Balkon versehen“, verdeutlicht Annette Lackmann noch einmal eingehend. Dass der Rückbau in Goldberg definitiv weitergehe, darauf weist auch die WoGeGo-Geschäftsführerin noch einmal ausdrücklich hin. „Der Leerstand nimmt einfach zu.“ Nicht nur Mieter in der John-Brinckman-Straße, im Bollbrügger Weg und der Lübzer Straße sind verunsichert, sondern auch Kinder, deren Eltern in einer dieser Wohnungen leben. So auch eine Rostockerin, die bei Annette Lackmann persönlich nachfragt, ob ihre Mutter ausziehen müssen. Auch hier besänftigt die Geschäftsführerin einmal mehr an diesem Tag. „Sie brauchen sich wirklich keine Sorgen zu machen. Rückbauten sind in diesem Bereich derzeit nicht geplant. Das abgebildete Foto in der Zeitung war nur ein Beispiel“, erläutert Annette Lackmann. „Wenn Rückbauten geplant sind, dann werden dies unsere Mieter von mir höchstpersönlich erfahren und von niemand anderem.“

Wer dennoch verunsichert ist, kann sich jederzeit bei der Wohnungsgesellschaft Goldberg und bei Annette Lackmann melden. Die Mitarbeiter wie die Geschäftsführerin geben zu diesem Thema gern Auskunft. „Wir wollen aber vor allem auch die Angst nehmen. Niemand muss um sein Zuhause fürchten“, sagt Annette Lackmann noch einmal eindringlich.


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erstellt am 17.Jan.2014 | 15:48 Uhr

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