Gemeinsame Tradition pflegen : Glühwein unterm Weihnachtsbaum

Wenn der Baum  vorm Haus fertig geputzt ist,  gibts für alle Bratwurst und Glühwein.
Wenn der Baum vorm Haus fertig geputzt ist, gibts für alle Bratwurst und Glühwein.

Schöne Tradition in Dobbertin: Bei Familie Versen helfen die „Drachenbootler“ beim Schmücken

svz.de von
20. Dezember 2013, 14:00 Uhr

Max (81) und Rosi (74) Versen sind echte Dobbertiner geworden. 2001kauften sie sich eine kleines Häuschen nahe des Dobbertiner Sees. Sie kamen ursprünglich aus Hamburg und verliebten sich sofort in diesen so schönen Ort im Herzen Mecklenburgs. See, Landschaft, Dobbertin – das sollte es von nun an sein.

Von der ersten Minute an fühlten sich Max und Rosi hier pudelwohl. Sie richteten es sich in ihrem Häuschen ganz gemütlich ein. Aber nur hier wohnen, nein, das wollten sie nicht. Von Anfang an brachten sie sich ein.

Sie sind im „Drachenbootverein“ und auch in der Gemeinde sehr engagiert. Vor kurzem wurden beide „Ehrenmitglieder des Drachenbootvereins“, worauf sie sehr stolz sind. Bei allen Festen sind sie gern gesehen; Max filmte bisher sehr viel, schoss auch so manch tolles Foto.

Und nicht zu vergessen – vor ihrem Häuschen, da steht eine wunderbare Tanne. Das war für beide ein Grund, sie zum Weihnachtsfest zu schmücken – mit Kerzen und bunten Kugeln. Der Baum war aber groß, mächtig. Max brauchte eine Leiter dazu.
Immer war der Baum dann ein „Gedicht“. Aber eines Tages (es ist etliche Jahre her) passierte es - Max stürzte von der Leiter und zog sich arge Verletzungen zu. Ruck zuck halfen die „Drachenbootler“ und schmückten den Baum. Als es Max dann wieder besser ging, revangierten er und Rosi sich, luden zu Glühwein und Bratwurst ein. Das wurde dann zu einer guten Tradition. Seit her kommen die fleißigen Helfer in jedem Jahr und schmücken den Baum, damit er in der Vorweihnachtszeit... und etwas länger... in vollem Glanz erstrahlt. Selbstverständlich gibt es an dem Schmücktag bei Max und Rosi Glühwein und Bratwurst.

Beide sind hier sehr beliebt, haben mit ihrem Wesen, ihrem Engagement und ihrem Lächeln das Leben im Dorf bereichert. Danke und weiterhin alles Gute, Max und Rosi.

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