Dobbertin : Glocke mit Vergangenheit

Glockenmonteur Matthias Heitmann sorgte dafür, dass die Bronzeglocke per Seil sicher den Boden erreichte.  Fotos: Wibke Niemeyer
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Glockenmonteur Matthias Heitmann sorgte dafür, dass die Bronzeglocke per Seil sicher den Boden erreichte. Fotos: Wibke Niemeyer

Das älteste Bronzegeläut der Dobbiner Kapelle wird jetzt restauriert. Am Himmelfahrtstag (5. Mai) wird sie in einem Gottesdienst unter freiem Himmel geweiht. Die Finanzierung erfolgt durch Spenden der Dorfbewohner.

svz.de von
30. April 2016, 05:00 Uhr

Der Zahn der Zeit nagt kräftig an der fast 145 Jahre alten Dobbiner Kapelle. Ein Freundeskreis aus Mitgliedern des Dobbertiner Kirchgemeinderates kümmert sich seit vielen Jahren darum, dringend notwendige Reparaturen am Gebäude durchzuführen. Eine schwere und aufwendige Arbeit, die zum größten Teil ehrenamtlich bestritten wird. Bei Sanierungsarbeiten am Dachstuhl und im Innenraum der Kapelle konnte erstmals auch die kleine Bronzeglocke untersucht werden, die im Ostgiebel hängt. Dem ältesten Geläut ging es jetzt an den Kragen. „Der Klöppel ist kaputt, der Rand abgenutzt und das Lager muss erneuert werden“, stellte Elektromeister Udo Griwahn von der gleichnamigen Turmuhren- und Läuteanlagenbaufirma aus Grimmen bei der Begutachtung vor Ort fest.

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