stadtvertretung : Gewerbegebiet nimmt neue Hürde

Die Lübzer Stadtvertretung – hier Anfang 2014 – für die auch neue Mitglieder gewählt wurden, stimmte ausnahmslos dafür, den geänderten Bebauungsplan noch einmal auszulegen.
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Die Lübzer Stadtvertretung – hier Anfang 2014 – für die auch neue Mitglieder gewählt wurden, stimmte ausnahmslos dafür, den geänderten Bebauungsplan noch einmal auszulegen.

Lübzer Stadtvertreter votieren einstimmig dafür, überarbeiteten Bebauungsplan für Betriebshof in Riederfelde wieder auszulegen

svz.de von
17. November 2014, 22:00 Uhr

Die Stadtvertreter haben unlängst beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplans (kurz B-Plan) „Gewerbegebiet Riederfelde“ erneut öffentlich auszulegen. Den gesetzlichen Vorschriften entsprechend war dies bereits von Ende Oktober bis Ende November 2013 geschehen. Grund dafür: Ein Tiefbauunternehmen möchte seinen Betriebshof auf dem ehemals landwirtschaftlich genutzten Gelände einrichten. „Wichtig zu sagen ist, dass der bestehende Flächennutzungsplan eine Bebauung dort überhaupt erst ermöglicht. Er steht über dem B-Plan“, erläutert Norbert Timm, Leiter des Amtes für Stadt- und Gemeindeentwicklung.

Öffentlichkeit, Behörden und so genannte „Träger öffentlicher Belange“ (dazu zählen zum Beispiel Oberste Bundes- und Landesbehörden, die Bundeswehr, allgemeine untere Landesbehörden (Landkreise) und Unternehmen wie zum Beispiel Energieversorger, Wasserwerke, Entsorgungsfirmen, Betreiber von Telekommunikationsnetzwerken, die Post und die Bahn) gaben Stellungnahmen ab. Sie erforderten, die Unterlagen zu ändern beziehungsweise zu ergänzen.

Ganz oder teilweise berücksichtigt wurden Anregungen des Forstamtes Karbow und des Landkreises (unter anderem die Fachdienste Straßenverkehr und Natur- und Umweltschutz (Wasser- und Bodenverband). Keine Hinweise und Stellungnahmen trugen die Gesellschaft für Dokumentation und Telekommunikation mbH sowie die Gemeinden Granzin, Lutheran, Werder, Gischow, Gallin-Kuppentin, Kreien, Kritzow, Passow und Barkhagen vor.

Für die Löschwasserversorgung wurde beispielsweise ein Teich im Plangebiet eingerichtet und an einem langgestreckten Stallgebäude müssen dem Bericht zufolge bauliche Maßnahmen erfolgen. Dadurch sei es ebenfalls erforderlich, die Bilanzierung zu überarbeiten. Neben dem neuen Entwurf des B-Plans muss auch die geänderte Begründung mit Umweltbericht erneut ausgelegt werden. Die Verwaltung hat davon berührte Behörden und Träger öffentlicher Belange zu informieren und eventuelle Stellungnahmen abzufordern. Was nicht fristgerecht geschieht, kann unberücksichtigt bleiben.

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