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Lesewettbewerb : Gesucht und gefunden – die besten Leser

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Jeweils sechs Schüler aus allen Klassen wurden in den Lesewettstreit der Goldberger John-Brinckman-Grundschule entsendet.

Almut schlägt die Hände vor ihren Mund. Noch sitzt sie auf dem Fußboden in der Aula der Goldberger Grundschule John-Brinckman. Doch mittlerweile weiß die Viertklässlerin, dass die Jury sie zur besten Leserin der Klasse gewählt hat. Und das nicht ohne Grund.

Rückblick: Der Lesewettstreit der John-Brinckman-Grundschule gehört mittlerweile fest zum Schulprogramm. Die Jury sitzt im Musikraum und lauscht gespannt den Vorlesern. Aus allen Klassen wurden die jeweils sechs besten Vorleser in den Wettbewerb entsendet. „In den Klassen haben vorher kleine Wettbewerbe stattgefunden“, erklärt Jury-Vorsitzende Christiane Schubert. Gemeinsam mit Schulleiterin Annett Wüster, Schulsekretärin Kathrin Cornehl und Buchhändlerin Constanze Herder bewertet die Lehrerin die Leistungen ihrer Schützlinge. Vor allem die Teilnehmer aus der ersten Klasse sind aufgeregt, ist es doch der erste Vorlesewettbewerb. Doch schon nach den Ferien wissen die ehemaligen ABC-Schützen, wie der Wettstreit abläuft. Unterstützt wird die Jury auch von vier Schülern – den Klassensprechern. Ken, Laura, Nele und Laura kreuzen ebenfalls an, wie ihnen das Vorlesen gefällt. Daraus wird anschließend das Ergebnis ermittelt.

„Die ängstliche Biene“, „Der Fuchs und die Krähe“, „Der Schafhirte und der Wolf“ – einer nach dem anderen wagt den Schritt nach vorn und legt los. Die einen noch mit Finger, die anderen schon ganz frei. „Wir achten auf fehlerfreies Lesen, den Lesefluss, die Betonung und die Lautstärke“, erklärt Christiane Schubert. Beeindruckt sind nicht nur die Jury-Mitglieder von den diesjährigen Leistungen, sondern auch die Zuhörer, die Klassenkameraden.

Nach einem Tag hat die Jury dann ihr Urteil gefällt. „Es war ganz schön schwierig, deshalb haben wir einige Plätze doppelt besetzt“, verdeutlicht Christiane Schubert beim Medaillenregen in der Schulaula. Vor allem die Teilnehmer aus der dritten und vierten Klasse haben bewiesen, wie gut sie bereits lesen können. „In der vierten Klasse hat uns vor allem ein Mädchen total beeindruckt“, sagt Jury-Vorsitzende Christiane Schubert. Almut – sie landet auf dem ersten Platz, weil sie richtig betont, langsam und verständlich liest. Ihre Freude ist der kleinen Vorleserin deutlich anzusehen.  

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