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Plau am See : Geschenk an die St. Marien Kirchengemeinde

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Von Orgelbauer Wolfgang Nußbücker zum 50. Betriebsjubiläum. Plaus einstiger Kantor Röske brachte Ensembles aus Leverkusen mit

svz.de von
erstellt am 19.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Zum 50 jährigen Betriebsjubiläum des Mecklenburger Orgelbau Wolfgang Nußbücker in Plau am See hat Inhaber Orgelbaumeister Andreas Arnold der St. Marienkirche und der ganzen Stadt ein wunderbares Konzert geschenkt. Der ehemalige Plauer Kantor Christian Röske aus Leverkusen ließ sich in seine alte Kirche einladen und brachte den Kinderchor St. Stephanus, den Jekiss-Schulchor, den Jugend-Projektchor und das Kammerorchester „Leverkusener Camerata“ mit. Sogar einige ehemalige Plauer Sänger aus damaliger Zeit nutzten diese Gelegenheit, um wieder einmal unter Röskes Leitung mitzusingen und trugen dabei ganz selbstverständlich ihr Kind auf dem Arm. Daran und an dem großen mitreißenden Schwung erfreuten sich die Besucher sehr.

Eine bewegende Musik war es. Der Kinderchor mit Orchesterbegleitung sang sich in die Herzen der Zuhörer. Die Gospel mit der starken Sangeskraft der Jugendlichen waren ebenfalls ein Genuss für Ohr, Auge und Gemüt. Die jungen Sänger tanzten und sprangen und freuten sich über das mitklatschende Publikum. Drei Epigramme von Zoltan Kodály, Werke von John Rutter, Béla Bartók, Astor Piazolla, Filmmusik aus „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ und ein Marche für Orgel von Alexandre Guilmant boten eine bunte Klangvielfalt.
Die Musiker gaben nach stürmischem Beifall noch einige Zugaben und konnten auch im Sonntagsgottesdienst noch einmal erlebt werden. Dass jedoch nach dem Gottesdienst niemand so recht nach Hause gehen wollte und sich viele von dem soeben Gehört- und Erlebtem ergriffen zeigten, ist als großes Lob zu verstehen, für Predigt, Gebet und Musik. Wenn Predigt wie eine Symphonie und die Kirchenmusik wie eine Predigt werden, dann kann man als Gottesdienstbesucher seinen Weg getrost und fröhlich in die kommende Woche gehen.


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