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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

13. Dezember 2017 | 00:40 Uhr

Bürgermeisterwahl 2014 : Gemeinsam die Dinge anpacken

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Das will Dirk Mittelstädt, amtierender Bürgermeister von Dobbertin, auch in seiner nächsten Legislaturperiode mit seinen Gemeindevertretern.

In loser Folge wollen wir Ihnen an dieser Stelle die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in den Ämtern Plau am See, Goldberg-Mildenitz und Eldenburg-Lübz vorstellen. Heute: Dirk Mittelstädt.

Mitten in der laufenden, derzeitigen Legislaturperiode hat Dirk Mittelstädt das Bürgermeisteramt in Dobbertin übernommen. Das ist jetzt knapp zweieinhalb Jahre her. „Horst Tober hat immer gesagt, dass er mit 75 Jahren den Bürgermeisterposten abgibt. Dann haben wir gemeinsam nach einem Termin gesucht, der uns beiden gepasst hat“, erinnert Dirk Mittelstädt. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und seinen zwei Kindern lebt der 44-Jährige in Dobbertin. Hauptberuflich arbeitet er als Kriminalbeamter. Geboren ist Dirk Mittelstädt in Lübz, aber aufgewachsen in Goldberg. „Ich hatte damals schon den Bezug zu Dobbertin. Viele Freunde lebten hier.“ Doch 14 Jahre lebte der 44-Jährige nicht in seiner schönen Heimat Mecklenburg, sondern in Berlin. Studierte dort an der Humboldt-Universität Jura, bis er 1995 den Dienst bei der Polizei aufnahm. Schon als Student ist Dirk Mittelstädt mit der Politik in Berührung gekommen. „Das war zu Zeiten der Studentenbewegung, da habe ich natürlich auch auf der Straße gestanden“, erinnert er und lächelt. Auch in seiner Heimat Goldberg ist Dirk Mittelstädt politisch aktiv gewesen. „Ich wurde in die Stadtvertretung Goldberg gewählt. Habe dann aber abgesagt und bin nach Berlin gegangen. Für mich ist damals Peer Grützmacher nachgerückt“, erzählt der amtierende Bürgermeister Dobbertins.

Seit zweieinhalb Jahren leitet er nun die Geschicke im Klosterdorf. Keine leichten Jahre, keine leichten Aufgaben. „Die vergangenen Jahre waren vor allem stressig. Es war schwierig, die ganzen Projekte unter einen Hut mit der Familie zu bekommen.“ Doch er hat es geschafft. Vor allem ein Projekt – Dorf im Dorf – liegt ihm sehr am Herzen. Der Grundstein ist gelegt, die Arbeit kann auch in der nächsten Legislaturperiode weitergehen. „Wichtig für dieses Projekt war vor allem der Rückhalt in der Gemeinde. Ohne diesen wäre es nicht möglich gewesen. Wir stemmen das gemeinsam.“ Dieses Credo verfolgt Dirk Mittelstädt im Allgemeinen. „Nur im Team können wir die Dinge anpacken.“

Das will er auch in den kommenden fünf Jahren schaffen – erneut als Bürgermeister von Dobbertin. Nicht nur Dorf im Dorf wird vorangetrieben, sondern auch der Aufbau des Nahwärmenetzes für die Gemeinde. „Wir sind nicht nur mit der Landesforst als Partner am Verhandeln, sondern auch mit der Wemag.“ Doch vor allem eines wiegt schwer – und das sind die kommunalen Finanzen, das Defizit in der Haushaltskasse. „Wir mussten bereits in dieser Periode einige Aufgaben umnutzen, so auch die Tourist-Information. Denn alles können wir als Gemeinde nicht mehr stemmen.“ Dennoch freue er sich, dass die Gemeinde bereits jetzt das Defizit ein bisschen abbauen konnte. In den kommenden Jahren wolle Dirk Mittelstädt mit dem neuen Gemeinderat versuchen, das Defizit weiterhin zu senken. „Ich freue mich sehr, dass sich auch so viele jüngere haben aufstellen lassen.“ Im Team wolle Dirk Mittelstädt die Projekte angehen. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit der Universität Rostock bei Dorf im Dorf.

Eines ist ihm ebenfalls wichtig: Die Familie darf bei der Arbeit nicht auf der Strecke bleiben. „Ich musste erkennen, auch einiges abgeben zu müssen, um alles zu schaffen.“ Deshalb gibt es feste Termine – freitags geht die Familie mit den Kindern schwimmen und sonntags bleibt das Handy aus. „Da sitze ich auf meinem Pferd und genieße die Ruhe“, sagt Dirk Mittelstädt und lächelt.


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