Wir in Techentin : Unabkömmlich – dieses Vierergespann

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Der Vorstand des Fördervereins Dorfkirche Techentin will Dorfgemeinschaft stärken

svz.de von
20. November 2015, 09:19 Uhr

Dieses Team, dieser Verein fördert nicht nur die Dorfkirche, sondern auch das Gemeinschaftsleben in Techentin. Und genau darum geht es – in einem Dorf mit gerade mal 250 Einwohnern. „So ein Förderverein prägt ein Dorf“, sagt Maik Gustafson, Techentiner und Vorsitzender des Fördervereins Dorfkirche Techentin e.V..

Vor 14 Jahren wurde der Grundstein für den Förderverein Dorfkirche Techentin e.V. gelegt. Bis heute besteht er. Damals stand vor allem die Sanierung des maroden Gotteshauses im Vordergrund. „Das so viel kaputt ist an der Kirche, war damals nicht abzusehen“, wirft Katrin Frahm, zweite Vereinsvorsitzende, einen Rückblick. Deshalb war es gut, dass sich der Verein gründete. Ohne diesen im Rücken wäre einiges nicht möglich gewesen. „Und vielleicht wäre Ähnliches wie in Barkow passiert“, spricht Maik Gustafson den Einsturz der Barkower Dorfkirche an.

Jahre später, die Kirche ist mit Hilfe von Landes- und Patronatsmittel sowie Stiftungsgeldern saniert, der Dorfteich in Techentin erhielt eine Frischzellenkur und auch der Kirchturm wurde renoviert, sieht die Vereinsarbeit heute ein wenig anders aus. „Die älteren Einwohner haben damals sicherlich ihr Geld gespendet und den Mitgliedsbeitrag gezahlt, weil es um die Kirche ging“, sagt Maik Gustafson. Heute muss der Vereinsvorstand auch an die jüngere Generation denken. Denn auch der Förderverein wird immer älter. „Sicherlich gibt es jetzt immer noch Dinge an der Kirche zu tun, doch unser Verein beschäftigt sich nicht ausschließlich mit der Kirche“, gibt Katrin Frahm zu verstehen. Deshalb verdeutlicht der Vorstand, zu dem noch zwei weitere gehören – Pastor Kornelius Taetow und Kassenwartin Anette Paarmann – auch, dass niemand, der Mitglied werden möchte, auch Kirchenmitglied sein muss. „Jeder kann Mitglied werden. Unser Hauptanliegen ist es, die Dorfgemeinschaft voranzubringen“, sagt Katrin Frahm. Dazu gehören auch die Kinder und Jugendlichen des Dorfes. Sie müssen animiert werden.

Deshalb gibt es immer wieder Projekte, die sich vor allem an den Nachwuchs im Dorf richten. Für Bürgermeister Fred Paarmann wahrscheinlich mit ein Grund, warum der Förderverein Dorfkirche Techentin für das Dorfleben so wichtig und unabkömmlich ist. Denn dem Team, diesem Verein mit 39 Mitgliedern – auch außerhalb von Techentin – geht es vor allem auch um das ehrenamtliche Engagement, das über das Maß hinaus erfüllt wird. „Die Zeit, die gerade Maik auch investiert, ist nur das eine. Aber auch das Geld, zum Beispiel bei den ganzen Fahrten darf nicht außer Acht gelassen werden“, lobt Katrin Frahm ihren Vereinskollegen. Doch Maik Gustafson macht es Spaß, Projekte über den Verein für Kinder und Jugendliche zu organisieren. Mit im Boot die „Aktion Mensch“. Auch bei der Zeitreise im vergangenen Jahr zum 7. Kirchturmfest war die „Aktion Mensch“ dabei. „Wir haben auch einen kleinen Film dazu gedreht“, erzählt der Vereinsvorsitzende. Auf der Suche nach Ideen und Mitgliedern, die Verantwortung übernehmen möchte, ist der Verein immer. Auch für das kommende Jahr. Dann gibt es gleich zwei Gründe zum Feiern: Das 8. Kirchturmfest von Techentin und der 15. Geburtstag des Fördervereins.

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