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Wir in Gneven : Hier geht es Schlag auf Schlag

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Winstongolf lockt jährlich Tausende in die kleinen Gemeinde – nicht nur zum Spiel

von
erstellt am 25.Apr.2016 | 13:00 Uhr

Die Sonne scheint und der Wind wiegt den Ginster in den Vorbecker Dünen. Strandromantik? Nicht ganz. Das Meer ist gut eine Autostunde entfernt. Auf den Hügeln und in den aufgeschütteten Dünen frönen die Gäste einer anderen Leidenschaft: dem Golf. Der kleine Ort in der Gemeinde Gneven ist ein beliebtes Ziel für Golfer– und die kommen nicht nur aus Mecklenburg oder den Nachbar-Bundesländern. Der Winston-Links ist bereits mehrfach als bester deutscher Golfplatz ausgezeichnet worden. „Pro Jahr werden etwa 26 000 Runden auf der Anlage gespielt“, erklärt Golf-Direktor Ronny Woisin. Er gehört zur 50-köpfigen Mannschaft in Vorbeck. Neben den Winston-Club-Mitgliedern können der 41-Jährige und seine Kollegen auch regelmäßig Stammgäste begrüßen. Viele kommen aus Berlin oder Hamburg. „Wir liegen hier sehr günstig – oft kommen sie für einen Tagesausflug zu uns“, erklärt Winstongolf-Sprecherin Stefanie Merchel. Ein nicht geringer Teil der Gäste nehme aber auch einen weiten Weg in Kauf. Dänen, Holländer, Schweden und Norweger seien regelmäßig zu Gast auf der 202 Hektar großen Anlage. Und das in allen Altersgruppen. Denn Golf sei keinesfalls ein Sport für die reifere Generation, betont Ronny Woisin. Ganz im Gegenteil: „Er ist für alle geeignet und das erklären wir nicht nur, das kann man auch auf unserem Platz sehen“, sagt er und blickt aus dem Fenster auf die von Golfern verschiedener Altersklassen bevölkerte Hügellandschaft. Auch die Zeiten der khaki-beige karierten Hosen und elfenbeinfarbenen Polohemden sind augenscheinlich vorbei. Nicht nur der hauseigene Shop präsentiert knallige Farben, auch auf dem Feld ist es farbenprächtig.

Um weiterhin die Türen des Golfsports für alle offen zu halten, gibt es in Vorbeck regelmäßig Schnupper-Abende sowie verschiedene Angebote wie beispielsweise Herren- und Damennachmittage, After-Work-Abende. „Man muss nicht Golf spielen können, wir freuen uns über jeden Gast, denn es gibt hier mehr“, sagt Stefanie Merchel und verweist auf das Restaurant und den Blick über die Hügellandschaft sowie die Feste, die regelmäßig vom Unternehmen organisiert werden. „Da geht es nicht um Schläge“, fügt sie mit einem Augenzwinkern hinzu. Gemeint ist unter anderem das Sommerfest und der Adventsmarkt, der vor allem Nicht-Golfer nach Vorbeck lockt.

Aber nicht nur auf dem eigenen Golfplatz und im hauseigenen Restaurant sind regelmäßig Gäste, auch in den umliegenden Hotels und Pensionen. „Sind unsere Partner wie Schloss Kaarz und Gut Vorbeck belegt, profitieren andere Häuser von unseren Gästen“, erklärt Woisin.

Viele seiner Kollegen kommen – wie auch er – aus der Region. Einige haben allerdings extra für den Job bei Winstongolf ihren Lebensmittelpunkt nach Mecklenburg verlegt, wie beispielsweise Course-Manager Jordan Tschimperle – er kam aus Amerika nach Mecklenburg.

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