Wir in Kreien : Die Kinder stehen im Mittelpunkt

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Kita „Gänseblümchen“ ist zu hundert Prozent ausgelastet / Sehr familiär

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15. Januar 2016, 12:34 Uhr

Umgeben von Wiesen, Wäldern und dem Kreiener See liegt eine kleine Einrichtung – die Kindertagesstätte „Gänseblümchen“. „Wir sind viel an der frischen Luft und nutzen jede Gelegenheit für Spiel und Bewegung im Freien“, sagt Leiterin Britta Kaltenstein. Dazu gehören Spazier- und Beobachtungsgänge durch das Dorf. „Die vielen Tiere und der neue Spielplatz bereiten den Kindern großen Spaß“, weiß Britta Kaltenstein.

Kindgerechte Gruppenräume, Waschräume, die bei Bedarf als Kreativräume für das Spiel mit Farben genutzt und so zum Atelier umfunktioniert werden, eine Küche, ein Flur, eine Veranda und ein kleines Büro bestimmen das Inventar der Einrichtung, die auf dem Gelände der ehemaligen Molkerei liegt. Für die sportlichen Angebote wird der Sportraum im nahegelegenen Dorfgemeinschaftshaus genutzt.

Die Naturbezogenheit zeigt sich auch auf dem eigenen Spielplatz hinter dem Haus, mit vielen alten Obstbäumen bepflanzt. „Hier fühlen sich alle Kinder – ob groß oder klein – einfach wohl“, weiß Britta Kaltenstein. Nach Lust und Laune wird geschaukelt, gewippt, gerutscht, geklettert und gebuddelt. „Die Kinder stehen im Mittelpunkt. Jedes sehen wir als einzigartig an, mit seiner ganz individuellen Persönlichkeit“, erklärt Britta Kaltenstein das Konzept und ergänzt: „Die Kinder sind mit ihren Bedürfnissen, Interessen, Wünschen und Gefühlen der Ausgangspunkt unserer Arbeit.“ Sieben Erzieher und zwei technische Fachkräfte kümmern sich täglich darum, dass es den Kindern an nichts fehlt.

Um das Angebot an Betreuungsplätzen zu erhöhen, wurde die Kita 2013 saniert und erweitert, der Umzug erfolgte im März 2014. Die Sanierung war kostenintensiv und wurde maßgeblich vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz finanziell unterstützt. Der für diese Förderung notwendige Eigenanteil wurde durch die Gemeinde selbst getragen. Ein größeres Gebäude bietet auch gleich mehr Platz für Kreativität. „Wir sind groß geworden und mit 45 Kindern voll ausgelastet, verteilt auf Krippe und Kindergarten“, freut sich Britta Kaltenstein. Eine Auslastung zu hundert Prozent betonte auch Bürgermeisterin Daisy Herbst auf der letzten Gemeindevertretersitzung. Es gebe sogar Wartelisten mit Anträgen bis zum Sommer 2017. Trotzdem werden noch weitere Kinder auf die Liste gesetzt, denn die Nachfrage nach Betreuungsplätzen unterstreicht den tatsächlichen Bedarf. Durch die Neuanträge ist eine gute Auslastung also weiter gegeben.

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