Finanzielle Unterstützung : Geldsegen für „Dorf im Dorf“

Neu-Dobbertiner und unendlich dankbar sind Gisela und Gerd Cornelsen, die ersten Mieter einer  Dorf-im-Dorf-Wohnung Am Wiesengrund in Dobbertin.
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Neu-Dobbertiner und unendlich dankbar sind Gisela und Gerd Cornelsen, die ersten Mieter einer Dorf-im-Dorf-Wohnung Am Wiesengrund in Dobbertin.

Lorenz Caffier überreichte Zuwendungsbescheide für das Modellprojekt in Dobbertin und für die Mehrzweckhalle in Goldberg

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01. April 2015, 21:00 Uhr

Jetzt sind Gisela und Gerd Cornelsen Neubürger der Gemeinde Dobbertin. Denn die beiden sind die ersten Mieter eines der insgesamt 30 Wohnungen, die während des Projektes Dorf-im-Dorf Am Wiesengrund in Dobbertin entstehen. Überglücklich sind Gisela und Gerd Cornelsen. Das zeigt das Ehepaar nicht nur, sondern sagt es auch – im Beisein von Innenminister Lorenz Caffier, der am Dienstagnachmittag nicht mit leeren Händen nach Dobbertin gekommen war. Denn für das Millionen-Projekt Dorf-im-Dorf hatte der CDU-Politiker einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 202 444,24 Euro im Gepäck. Damit ist das Voranschreiten des zweiten Bauabschnittes von Dorf-im-Dorf gesichert.

Gemeinsam mit Bürgermeister Dirk Mittelstädt überreichte Gitta Titze an die Neu-Dobbertiner ein Foto vom Einzug in die neue barrierefreie, alters- und behindertengerechte Wohnung – eine schöne Erinnerung an einen besonderen Tag. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die in den vergangenen fünf Jahren am Projekt beteiligt gewesen sind und daran geglaubt haben“, sagte Bürgermeister Dirk Mittelstädt. Die letzten Arbeiten am ersten Bauabschnitt werden derzeit vollendet. Hier und da sind noch einige Handgriffe zu erledigen. Der zweite Bauabschnitt von Dorf-im-Dorf kann ebenfalls weitergehen – jetzt mit weiteren Fördermitteln des Landes und mit einigen Beschlüssen, die die Gemeindevertreter am Montagabend im geschlossen Teil der Sitzung auf den Weg gebracht haben. „Wir haben vor einigen Jahren den Ko-Finanzierungsfonds eingerichtet, um Kommunen, die nicht auf Rosen gebettet sind, zu unterstützen. Dorf-im-Dorf ist ein Modellprojekt, wir werden es weiter beobachten“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. Es werde immer wieder ältere Menschen geben, die in ihrer gewohnten Umgebung ihren Lebensabend verbringen möchten. Vor allem aus diesem Grund sei das Projekt in Dobbertin wichtig und eine „spannende Maßnahme“, wie der Minister sagte.

Ortswechsel: Auch in Goldberg kam Lorenz Caffier nicht mit leeren Händen an. Einen guten Grund zum Besuch hatte der Minister auch hier in der Mildenitzstadt: Die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle in der John-Brinckman-Straße von Goldberg. In der roten Mappe des Landes steckte ebenfalls ein Zuwendungsbescheid: 1,2 Millionen Euro aus Mitteln der Sonderbedarfszuweisung des Innenministeriums. Die sportlichen Einrichtungen liegen Lorenz Caffier als Sportminister sehr am Herzen. „Ich freue mich, dass diese Halle jetzt den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entspricht“, sagte Lorenz Caffier.

Die Mehrzweckhalle von Goldberg wurde im vergangenen Jahr energetisch saniert. „Wir haben mit einem Anbau draußen die Geräte aus der Halle geräumt, damit ist mehr Sicherheit entstanden“, erzählte Bürgermeister Peer Grützmacher, der sich ebenfalls sehr freute, dass die Halle jetzt wieder vorzeigbar ist. Denn die Halle werde nicht nur für Sport genutzt, sondern auch für kulturelle Zwecke – beliebte Höhepunkte im Jahr sind immer wieder die Veranstaltungen der Karnevalisten des GKC ’94. Mit Umbau und Sanierung wurde der Grundstein für weitere sportliche und kulturelle Jahre gelegt.

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