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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

24. August 2017 | 05:13 Uhr

Weg freigemacht : Ganzliner ebnen Rundweg um See

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Gesamtinvestition für Radrundweg um Plauer See liegt bei 335 000 Euro / Ganzlin beteiligt sich mit 60 000 Euro Eigenanteil

Einstimmig votierten die Ganzliner Gemeindevertreter für die Planung und Durchführung des Bauvorhabens „Ausbau des Radwanderweges um den Plauer See, Gemarkung Ganzlin“. Zur Sicherung der Finanzierung genehmigte die Gemeindevertretung die Fördermittelbeantragung durch die Amtsverwaltung beim Landesförderinstitut MV. Die vorläufige Gesamtinvestitionssumme beträgt 335  000  Euro, wovon als Eigenanteil der Gemeinde 60 000 Euro anfallen. Für die Finanzierung des Eigenanteils werden Beiträge gemäß der Satzung der Gemeinde Ganzlin über die Erhebung von Beiträgen für den Ausbau von Straßen, Wege, Plätzen (Straßenbaubeitragssatzung) erhoben, dafür sind 20 000 Euro eingeplant, die vom Gemeindeanteil abgezogen werden. Als Folgekosten fallen ab 2019 jährlich 5000  Euro für Reinigung/Winterdienst, Unterhaltung der Grünanlagen und Verkehrsflächen an.

Bürgermeister Jens Tiemer führte zum Sachverhalt aus: „Der Radwanderweg um den Plauer See ist Bestandteil des Radfernweges ,Mecklenburgischer Seen-Radweg‘ sowie der überregionalen Radroute ,Elbetal-Radweg‘ mit einer Anbindung an die vorhandenen Schiffsanleger und an zahlreiche Zeltplätze und Hotels. Der Radwanderweg hat eine Gesamtlänge von 48,953 Kilometern. Der Ausbau wird durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, das Amt Plau am See und die Stadt Plau begleitet. Somit wird die touristische Erschließung des ländlichen Raumes durch die enge Verbindung mit den straßenbegleitenden Radwegen und dem ländlichen Wegebau verbessert.“ Der Radwanderweg in der Gemarkung Ganzlin hat eine Länge von zirka 3350 Metern und eine Ausbaubreite von 2,50 bis 3,50 Meter. Die Trassenführung wurde überwiegend in Ufernähe gewählt.

Dabei werden vorhandene, nicht ausgebaute Wald- und Feldradwanderwege als Trasse genutzt. Der erste Unterabschnitt umfasst die Trasse im Waldbereich. Die zum Ausbau vorgesehenen Grundstücke gehören der Landesforst und dürfen nicht in Asphalt ausgebaut werden. Da es sich um forstlichen Wegebau handelt, werden diese Trassen durch die Forst ausgebaut. Die damit verbundenen Kosten- und Unterhaltungsverpflichtungen werden über eine Kostenteilungsvereinbarung geregelt. Der zweite Unterabschnitt hat eine Gesamtlänge von ca. 960 m und verläuft ausschließlich auf Grundstücken der Gemeinde. Dieser Abschnitt wird Bestandteil der Fördermittelbeantragung. Gebaut werden soll 2017/18.

 

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