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wettkampf der feuerwehren : Ganzlin holt erneut den Pokal

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Amtsfeuerwehrtreffen erstmals im Plauer Burggraben: Beim Schlauchzielwurf für Jedermann gewinnt ebenfalls ein Ganzliner

von
erstellt am 31.Mai.2016 | 12:00 Uhr

Die Kameraden der Löschgruppe Ganzlin konnten nach 2015 erneut den Gesamtsieg beim Amtswehrtreffen des Amtes Plau am See für sich verbuchen. Auf den Rängen folgten die Feuerwehr Plau und die Löschgruppe Retzow/Gnevsdorf. Den Löschangriff nass gewannen die Plauer Kameraden und konnten damit den Wanderpokal in die Seestadt holen. Den zweiten Rang belegte die Löschgruppe Retzow/Gnevsdorf und den dritten Platz holten sich die Ganzliner Kameraden.

Das diesjährige Amtswehrtreffen stand ganz im Zeichen des 120. Geburtstages der Plauer Wehr und Bürgermeister Norbert Reier erinnerte an den Männerturnverein, der im März 1896 die Feuerwehr ins Leben rief. Um auch die Öffentlichkeit für das Thema Feuerwehr und das Jubiläum zu sensibilisieren, fand dieses Jahr erstmals das Amtswehrtreffen im Burggraben statt – mitten im Zentrum statt. Während des Wettkampfes sammelten sich viele Zuschauer in der unmittelbaren Umgebung und schauten dem Treiben zu. Was sie zu sehen bekamen, waren interessante Wettkämpfe der Erwachsenen und auch der Nachwuchsabteilungen.

Alles begann wieder mit dem sehr beliebten und zuschauerfreundlichen Löschangriff nass. Die Ganzliner legten mit 31,15 Sekunden im ersten Lauf eine gute Zeit vor, die Plauer waren starke Konkurrenten und blieben nur wenige Hundertstel dahinter. Doch im zweiten Lauf konnten sie sich steigern und holten sich mit 29,50 Sekunden (!) nicht nur den Sieg, sondern auch den Wanderpokal, den im vergangenen Jahr noch die Ganzliner gewannen. Die Gemeinschaft der Löschgruppen Retzow und Gnevsdorf hatten Pech im ersten Lauf und mussten disqualifiziert werden. Ein Strahlrohr war nicht richtig eingeklinkt und so konnte das Ziel nicht getroffen werden. Im zweiten Lauf legten sie dafür mit 30,98 Sekunden aber eine gute Zeit hin und konnten so den zweiten Platz im Löschangriff nass hinlegen.

Ein weiterer Wettkampf war der Staffellauf, dessen Teilnehmer für die einzelnen Disziplinen ausgelost wurden. So mussten die Kameraden beweisen, dass sie für alle Aufgaben einsatzbereit sind. In dieser Staffel waren B- und C-Schläuche auszurollen und Verteiler zu setzen, mit einer Steckleiter eine Bockleiter mit Hilfe der entsprechenden Leinenverbindungen herstellen, einen bestimmten Knoten binden und mit der Kübelspritze einen kleinen Löschangriff starten. Weitere Disziplinen waren der Fragenkomplex sowie der Fahrzeugparcours. Bei letzterem mussten die Fahrer beweisen, wie gut sie ihre Autos beherrschen.

Auch die Nachwuchsabteilungen wetteiferten im Burggraben und bewiesen unter dem Applaus der vielen Zuschauer ihr Können. Die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren aus Plau und Barkhagen zeigten Disziplinen aus dem A-Teil, des Bundeswettkampfes „Löschen aus offenem Gewässer“. Da waren unter anderem die Saugleitungen zu kuppeln, Hindernisse zu überwinden, Knoten zu beherrschen und vor allem die Kommandos richtig und laut zu geben. Die Plauer konnten sich hier den Sieg vor den Barkhagenern sichern. Auch die jüngsten, die Löschzwerge aus Plau und die Löschtiger aus Barkhagen zeigten bereits erste Fähigkeiten und absolvierten in abgespeckter Form einiges aus dem A-Teil.

Einen sehr interessanten Wettbewerb hatten sich die Organisatoren zusätzlich ausgedacht: Schlauchzielwurf für Jedermann. Bei den „Zivilisten“ gewann der Ganzliner Bürgermeister Jens Tiemer und bei den Kameraden Torsten Henning von der Gemeindefeuerwehr Ganzlin.

 


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