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26. September 2017 | 13:10 Uhr

Ganz Lübz auf Mission-Punktejagd

vom

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erstellt am 02.Jun.2013 | 05:29 Uhr

Lübz | Dass sich all der Schweiß, die Anfeuerungsrufe und müden Füße am Ende gelohnt haben, das steht außer Frage. Denn Lübz hat mit dem Mission olympic Finale (eingebettet ins Stadtfest) ein Riesenevent auf die Beine gestellt. An zwei Tagen waren Tausende in und sogar außerhalb der Stadt unterwegs. Ob sich alle Mühen aber auch in barer Münze auszahlen werden? Noch weiß es niemand. Denn zunächst muss Ende September Montabaur, Lübz’ direkter Gegner im Städteduell, ran. Und dann heißt es abzuwarten, was die Auswertung bringt. Und die kommt im November.

"Aber ich weiß, wir waren Klasse", strahlte schon am späten Samstagnachmittag eine überaus zufriedene Lübzer Bürgermeisterin. Gudrun Stein, die das Event tags zuvor mit Ministerpräsident Erwin Sellering, Vize-Landrat Wolfgang Schmülling, Margit Budde, Mitglied im Präsidialausschuss Breitensport/Sportentwicklung des DOSB, Parchims Bürgermeister Bernd Rolly und Hendrik Steckhan, Geschäftsführer der Coca-Cola GmbH, offiziell eröffnet hatte, war bei der Punktejagd immer vorneweg. Wettmelken, Stelzenlaufen, Tanzen - nichts, was sie für ihre Stadt ausgelassen hätte. Und Hunderte, ach was Tausende, machten’s wie sie. An zwei Tagen Sport für jedermann - Alltagssport am Freitag, bei dem sich ganz, ganz viele Firmen und Einrichtungen mit sehr originellen Ideen eingebracht hatten und aktiv sein leicht machten, und beim 24-Stunden-Tag, der Vereine und Sportinitiativen über sich hin auswachsen ließ. Wie zum Beispiel jenen in der Ziegelei Benzin beheimateten Verein mit seiner Bauernolympiade, bei der sogar das olympische Feuer entfacht wurde. Oder das Team jener elf Radsportfreunde, die im Dress der IBK GmbH Architektur- und Ingenieurleistungen für das Lübzer Punktekonto auf die Strecke gingen. Am Freitag (im Stadion) bei den 650 Kilometer bis Montabaur; am Samstag legten die Frauen mit 25, die Männer mit 50 echten Straßenkilometern nach.

Egal, ob allein, in Familie oder sogar in großer Truppe. Ganz, ganz viele haben Mission olympic zum Anlass genommen, wiedereinmal aktiv zu sein. Und damit sind Lübz als Finalist 6000 Euro zur Unterstützung des Breitensports schon einmal sicher. "Dass es aber vielleicht doch die große Siegerprämie von 20 000 Euro wird, dafür haben wir alle gekämpft", sagt Susann Karmauß, die mit Familie für die Punktejagd extra aus Schwerin gekommen war.

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