Politiker-Austauschprogramm : Für ein Jahr geht’s in die USA

Alexander Herzog  (r.) aus Plau am See wurde vom Bundestagsabgeordneten Frank Junge für die Teilnahme am Parlamentarischen Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages nominiert.
Alexander Herzog (r.) aus Plau am See wurde vom Bundestagsabgeordneten Frank Junge für die Teilnahme am Parlamentarischen Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages nominiert.

Alexander Herzog aus Plau am See kann die Koffer packen: SPD-Abgeordneter Frank Junge wählte ihn für ein Auslandsstipendium aus

svz.de von
05. Juni 2016, 09:00 Uhr

Der 15-jährige Alexander Herzog aus Plau am See tritt im August einen einjährigen USA-Aufenthalt im Rahmen eines Austauschprogrammes an, das gemeinsam vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA getragen wird. Die Patenschaft für die einzelnen Teilnehmer übernehmen Bundestagsabgeordnete. Unter mehreren geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern aus den Wahlkreisen mussten sich die Abgeordneten für eine oder einen entscheiden. Frank Junge freut sich, dass er mit der Patenschaft für Alexander Herzog aus Plau am See auch in diesem Jahr wieder einen Schüler aus seinem Wahlkreis in die USA entsenden darf.

Alexander ist Schüler am Eldenburg Gymnasium in Lübz. Er hatte sich bereits im Sommer 2015 für das Austauschjahr beworben und das anschließende Verfahren für sich entscheiden können. Um Alexander auch persönlich etwas näher kennenlernen zu können, hatte der Bundestagsabgeordnete ihn und seine Eltern in den Deutschen Bundestag eingeladen. Im Gespräch berichtete der Schüler unter anderem auch über seine Motivation für die Bewerbung. „Das wollte ich schon immer mal machen! Ich hatte bereits die Gelegenheit, im Rahmen eines Schüleraustausches für drei Monate in Frankreich zu leben. Nun kann ich sogar ein Jahr lang in den USA Land, Leute und Lebenseinstellung kennenlernen und so neue Erfahrungen sammeln. Ich werde in Arlington, in Texas, wohnen und bin schon sehr auf die Mentalität der Menschen dort gespannt“, erzählt Alexander. Seine Eltern standen den Plänen ihres Sohnes anfangs sehr skeptisch gegenüber. Mittlerweile freuen sie sich für die Möglichkeit mit, die sich ihrem Sohn bietet. „Alexander wird bald 16 und das ist jetzt genau das richtige Alter, um solche Erfahrungen zu machen und seine Sprachkenntnisse auszubauen“, sagt seine Mutter, Susanne Herzog.

Frank Junge hat sich seine Auswahl nicht leicht gemacht und erklärt, warum er sich schließlich für Alexander entschieden hat: „Bei der Auswahl hat eine Rolle gespielt, dass Alexander nicht nur sehr gute schulische Leistungen zeigt und sprachliche Kompetenzen besitzt. Auch sein sportliches, musikalisches und ehrenamtliches Engagement in seiner Freizeit haben in seiner Bewerbung sehr für ihn gesprochen. Das und seine freundliche und zuvorkommende Art werden ihn zu einem guten Botschafter unseres Landes in den USA machen.“

Für alle, die auch Interesse an so einem USA-Aufenthalt haben, besteht noch bis zum 16. September 2016 die Möglichkeit, sich für das Stipendienjahr 2017/2018 zu bewerben.

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des Bundestages: www.bundestag.de/ppp.

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