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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

22. November 2017 | 08:36 Uhr

Unfall : Frontalzusammenstoß auf B 191

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Schwerer Unfall zwischen Lutheran und Lübz: Fünf Personen werden verletzt, ein einjähriger Junge schwer.

von
erstellt am 29.Mai.2015 | 21:00 Uhr

Fünf Personen wurden am Donnerstagabend kurz nach 19 Uhr auf der Bundesstraße 191 zwischen Lutheran und Rom bei einem schweren Verkehrsunfall verletzt. Zwei Autos krachten frontal zusammen. „Um 19.08 Uhr bekamen wir den Alarm und fuhren doch mit gemischten Gefühlen zum Einsatzort“, sagte Danilo Urbutat, stellvertretender Wehrführer in Lübz und zugleich auch stellvertretender Amtswehrführer. „Fünf Personen sollen verwickelt sein und man weiß ja nie, was einem vor Ort erwartet“, sagt er weiter.

An der Unfallstelle sah es schlimm aus. Ein VW Passat, besetzt mit einem Fahrer (18), und ein Citroën C 4, besetzt mit einer vierköpfigen Familie, waren frontal ineinander gekracht. Während man sich umgehend gemeinsam mit den Notärzten und den Rettungssanitätern um die Verletzten kümmerte, haben andere Kameraden die Löschbereitschaft hergestellt. „Das ist sehr wichtig, man weiß nie, was passiert solange noch die Batterie angeklemmt ist und Betriebsstoffe auslaufen und auf heiße Motorteile laufen können“, meint Urbutat. Die Lübzer Wehr sowie die Löschgruppen Broock und Lutheran waren mit 29 Einsatzkräften vor Ort.

Im Citroën saßen neben den Eltern auch die beiden ein- und zweijährigen Kinder. In den Rettungstransportwagen (RTW) werden alle Verletzten erstbehandelt und anschließend in die Kliniken nach Plau und Schwerin eingeliefert. Die Mutter wurde mit dem einjährigen Sohn per Helikopter nach Schwerin geflogen, während ihr Mann mit dem Zweijährigen per RTW nach Schwerin und der Passat-Fahrer nach Plau gebracht wurden.

Nach polizeilichen Ermittlungen steht nun fest, dass der 18-jährige Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Rechtskurve, in der maximal 70 km/h erlaubt sind, ins Schleudern geraten ist. Er versuchte zwar, noch dem Gegenverkehr auszuweichen, doch es kam zum Frontalzusammenstoß mit dem Citroën. „Die Fahrbahn ist nass, dazu Blütenstaub – das führt zu einer Glätte, die in diesen Tagen nicht zu unterschätzen ist und auf die sich die Kraftfahrer einstellen sollten“, hieß es seitens der Polizei zu den Witterungsbedingungen in diesen Tagen.  Die Bundesstraße war für rund eineinhalb Stunden voll gesperrt.

Nach diesem Einsatz mussten die Feuerwehrkameraden gleich zu einem weiteren Unfall. Gegen 21.45 Uhr gab es einen Unfall mit zwei Pkw in einer Kurve im Bobziner Weg. Hier mussten die Kameraden ausgelaufene Betriebsstoffe binden. Bei diesem Unfall spielte Teufel Alkohol eine Rolle. Während beim Verursacher (48) ein Atemalkohol von 1,26 Promille gemessen wurde, hat sein Kontrahent (25) 0,5 Promille. Beide blieben nach Angaben der Polizei unverletzt.

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