Von Kindern wie Älteren gern genutzt : Freude: Anhaltender Höhenflug

Kerstin Lorenz (l.) und ein Teil ihres Teams mit der Planung für 2018
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Kerstin Lorenz (l.) und ein Teil ihres Teams mit der Planung für 2018

Besucherzahlen von 2017 bestätigen Rolle des Mehrgenerationenhaus in Lübz als einen der wichtigsten Anlaufpunkte in der Region.

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11. Januar 2018, 21:00 Uhr

Kerstin Lorenz, Teamleiterin im Mehrgenerationenhaus (kurz MGH) Lübz, zieht auch über das vergangene Jahr ein positives Fazit. Genaue Zahlen werden zwar erst Mitte Februar vorliegen, weil der Träger – der Jugendförderverein Parchim/Lübz e.V. – die Abrechnung bis dahin erstellt, aber fest steht, dass es auf keinen Fall weniger Besucher als sonst sein werden. Zu rechnen sei demzufolge mit mindestens 25000. Damit ist die Einrichtung einer der wichtigsten Anlaufpunkte für Kinder wie Erwachsene in der Lübzer Region. Die am weitesten entfernt lebenden Gäste kamen aus Neuseeland und der texanischen Millionen-Metropole Houston.


Mehrere neue Projekte erfolgreich umgesetzt

Mehrere Dinge kamen 2017 neu hinzu. Dazu zählen zum Beispiel die unter dem Titel „Der karierte Sessel“ stehenden Leseabende, bei denen der Grundsatz „Bürger lesen für Bürger“ gilt. Wer es tut, trägt Stellen aus von ihm gern gemochten Büchern vor. Den Auftakt machte Bürgermeisterin Gudrun Stein. Nächste ist die Landtagsabgeordnete Jacqueline Bernhardt am 19. Januar um 19 Uhr, im Februar kommt Sparkassen-Mitarbeiterin Bianca Littwin. „Das Angebot wird sehr gut angenommen, was uns sehr freut“, sagt Kerstin Lorenz. Die schon vor längerer Zeit geborene Idee kam von Carina Hedtke – eine der ehrenamtlichen Kräfte, die sich für das MGH engagieren.

Eine weitere wichtige Neuerung ist das jetzt an jedem zweiten Mittwoch im Monat stattfindende, von Hannah Kirchmeier initiierte und organisierte „Kleinstadtkino“, zu dem Besucher in dieser Woche zum zweiten Mal eingeladen waren. „Eine sehr gute Sache, weil Lübz kein Kino mehr hat. Auf bis zu 50 Plätzen legen wir wert darauf, dass sich jeder, der kommt, wohlfühlt. Dazu gehört ein schönes Ambiente“, berichtet die Teamleiterin.

So solle der stets von der hauseigenen Küche vorbereitete Imbiss zum Programm passen und der Raum werde entsprechend gestaltet.

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