Unerwartete Probleme : Freie Wahl verändert Schullandschaft

Im  Kreis Ludwigslust-Parchim müssen 11 273 von 17 500 Schülern Busse oder Pkw nutzen, um zum Unterricht zu kommen. Eltern bekommen höhere Zuschüsse als andernorts.
Im Kreis Ludwigslust-Parchim müssen 11 273 von 17 500 Schülern Busse oder Pkw nutzen, um zum Unterricht zu kommen. Eltern bekommen höhere Zuschüsse als andernorts.

Laut Zwischenbewertung der Fahrkostenzuschüsse im Landkreis sind die Kosten geringer als erwartet. Allerdings stellt sich die Frage, ob die 750-Euro-Regel Schulen im Bestand gefährdet.

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12. Februar 2014, 09:00 Uhr

Zwei Jahre schon bekommen Eltern, deren Kinder eine Wunsch-Schule besuchen, Fahrgeld vom Landkreis Ludwigslust-Parchim. Diese ursprünglich im Parchimer Teil des Kreises geborene und die Landesregel an Großzügigkeit übertreffende Idee wird wie geplant jetzt einer Zwischenbewertung unterzogen. Finanziell erfreulich: Das Budget blieb 90 000 Euro unter Plan. Alarmierend: In einer Informationsvorlage für die Kreistags-Ausschüsse heißt es, dass die 750-Euro-Zuschussregelung die Schulwahl so verändert habe, „dass Schulen in ihrem Bestand gefährdet“ seien. Als Beispiel werden in dem Papier die Regionalen Schulen Goldberg und Picher (Ludwigslust) angeführt. Mehr dazu in unserer Print-Ausgabe und im E-Paper.

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