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Vermehrte Polizeikontrollen : Frank Busch über Einbrüche besorgt

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Seit gut einem Monat kommt es in Passow vermehrt zu Einbrüchen, wobei Schuppen aufgebrochen und aus ihnen Kleinkrafträder oder Mopeds gestohlen werden. Dies verunsichert die Menschen.

svz.de von
erstellt am 09.Dez.2011 | 11:06 Uhr

passow | Bürgermeister Frank Busch beobachtet einige Ereignisse in seiner Gemeinde "mit großer Sorge", wie er sagt: "Seit gut einem Monat kommt es in verschiedenen Ortsteilen vermehrt zu Einbrüchen, wobei in der Regel Schuppen aufgebrochen und aus ihnen Kleinkrafträder oder Mopeds gestohlen werden. Dies verunsichert die Menschen, bringt Unruhe. Vor ein paar Jahren gab es schon mal so eine Serie." Passow hat vier Ortsteile und insgesamt rund 700 Einwohner.

Was den Diebstahl von Zweirädern betrifft, gebe es eine Vielzahl an Taten, sagt Peter Wassilewsky, Leiter des Polizeireviers Plau am See: "In der Tat registrieren wir momentan verstärkt Delikte in diesem Bereich, auch wenn dies nicht zur Jahreszeit passen mag. Sie sind deshalb ein Schwerpunkt unserer Arbeit - bei allgemeinen Verkehrskontrollen, auf Streifenfahrten und zielgerichteten Fahndungen." Letztere bedeuten, dass Polizeibeamte Zweiradfahrer gegenwärtig öfter als sonst anhalten und ihre Gefährte genau unter die Lupe nehmen. Dazu gehört zum Beispiel, ob die Fahrgestellnummer zu der in der Betriebserlaubnis passt.

"Die Zahl der in der Gemeinde Passow verübten und registrierten Taten lässt den Schluss zu, dass es sich um keine Hochburg handelt", so Wassilewsky. "Ein unvergleichlich größeres, aber nicht so bekanntes Problem ist die Gesamtmenge an gestohlenen Fahrrädern."

Ein anderes, momentan aber ebenso wichtiges Thema ist in der Gemeinde das Vorhaben, den Haushalt auf sichere Füße zu stellen ("Haushaltskonsolidierung"). In ihrem Rahmen sollen dem Bürgermeister zufolge eventuell die Pachten für landwirtschaftliche Flächen erhöht werden. Beschlossen haben die Gemeindevertreter zudem, die Nutzungsgebühren für das Dorfgemeinschaftshaus und die Aula der Grundschule um jeweils 25 Euro zu erhöhen (also von 50 auf 75 Euro und von 75 auf 100 Euro). Die Turnhalle können Ortsansässige weiter kostenfrei nutzen. Außerdem gilt 2012 eine zehnprozentige Haushaltssperre, was bedeutet, dass von allen geplanten Ausgaben ein Zehntel nicht ausgegeben werden darf.

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