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Sanierungsmaßnahmen : Fokus liegt 2015 auf Altstadtbereich

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Wohnungsgesellschaft Goldberg wird dieses Jahr vor allem Instandsetzen

von
erstellt am 28.Jan.2015 | 08:00 Uhr

Ein aufregendes Jahr ist für Annette Lackmann, Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft Goldberg GmbH (WoGeGo), zu Ende gegangen. Ein weiteres schließt sich an. „Ich bin sehr zufrieden damit, was wir im vergangenen Jahr geschafft haben“, erzählt Annette Lackmann in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Dazu gehört unter anderem zu Beginn des vergangenen Jahres die Inbetriebnahme des Aufzuges im Bollbrügger Weg 30, dem Haus des barrierefreien Wohnens in Goldberg. „Bis auf zwei kleine Wohnungen sind in diesem Aufgang alle Wohnungen vermietet“, sagt Annette Lackmann. Doch so richtig gut angenommen, wurden die barrierefreien Wohnungen nicht. „Wir haben uns deshalb erst einmal dazu entschieden, keine weiteren Umbauten mit Aufzügen vorzunehmen“, verdeutlicht die WoGeGo-Geschäftsführerin.

In diesem Jahr feiert Annette Lackmann ein kleines Jubiläum – seit 15 Jahren ist sie die Geschäftsführerin der städtischen Wohnungsgesellschaft. Viel ist passiert in diesen Jahren. Nicht immer konnten alle Mieterwünsche umgesetzt und erfüllt werden. Noch ein bisschen länger gehört Gertrud Prange zur WoGeGo. Seit 17 Jahren ist sie Mieterin. „Ich habe Frau Lackmann immer gefragt, wann wir einen Balkon bekommen“, erzählt die Goldbergerin. Im vergangenen Jahr war es endlich soweit. Während der Rückbau-Maßnahme am Wohnblock John-Brinckman-Straße 10 bis 16 wurden zwei Etagen abgetragen, damit 16 Wohnungen vom Markt genommen. Jetzt hat der Wohnblock einen neuen Farbanstrich und Balkone. „Ich habe mich sehr gefreut, dass mein Wunsch endlich in Erfüllung gegangen ist“, sagt Mieterin Gertrud Prange und lächelt Annette Lackmann an. Doch die Arbeiten an dem Gebäude sind noch nicht abgeschlossen. „Die Türen werden noch gestrichen und auch der Sockel muss noch saniert werden“, erklärt Annette Lackmann. Die Gesamtkosten haben sich auf rund 460 000 Euro belaufen. „Ich bin von Grund auf zufrieden mit der Sanierung in der John-Brinckman-Straße. Und vor allem bin ich den Mietern dankbar. Die haben den Umbau mit einer Ruhe ertragen. Es gab keine Probleme. Vielen Dank dafür.“

Auch in diesem Jahr wird es nicht ruhiger werden. Um die 800 Wohnungen verwaltet die Wohnungsgesellschaft Goldberg. „Wir werden uns in diesem Jahr mehr auf die Gebäude im Altstadtbereich konzentrieren – überwiegend Instandsetzungsarbeiten stehen dieses Jahr an“, erläutert die Geschäftsführerin.

Neben den Wohnungen und Gewerbeeinrichtungen in der Mildenitzstadt unterhält das Unternehmen auch Wohnungen in Wendisch Waren und Diestelow. Auch im Diestelower Ortsteil hat die WoGeGo im vergangenen Jahr einem Wohnblock einen neuen Farbanstrich und ein neues Dach verpasst. „Von insgesamt fünf Wohnblöcken sind jetzt drei fertig“, erzählt Annette Lackmann.

Das neue Jahr ist für die Gesellschaft schon wieder voll im Gange. „Wir hoffen, dass wir in der Jungfernstraße in Goldberg bald beginnen können.“ Die WoGeGo beabsichtigt hier teilweise altersgerechtes Wohnen herzurichten. Doch noch laufen die Verhandlungen mit dem Bauamt und der Behörde für Denkmalschutz.

Besonders gefreut hat Annette Lackmann, dass es erneut gelungen ist, das vergangene Jahr mit einem positiven Ergebnis abzuschließen. „Über Zahlen möchte ich allerdings noch nicht reden. Die Jahresbilanz wird derzeit erstellt und es sieht gut.“

 

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