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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

21. November 2017 | 17:02 Uhr

Dorfkirche Techentin : Förderverein zieht Jahresbilanz

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Mitgliederversammlung des Fördervereins Dorfkirche Techentin: Mitglieder sorgen sich um Zustand und Sicherheit des Bauwerks

von
erstellt am 29.Mär.2017 | 12:00 Uhr

Auf der 16. Regulären Mitgliederversammlung des Fördervereins Dorfkirche Techentin zog deren Vorsitzender Maik Gustafson eine gute Bilanz, sprach aber auch einige kritische Punkte an. Zur guten Bilanz des Jahres 2016 zählt vor allem das erfolgreiche 8. Kirchturmfest im August. Erstmals hatte der Vereinsvorstand aufgerufen, sich mit Ideen und Vorschlägen an der Organisation des Kirchturmfestes zu beteiligen. „Wir wollten damit die Vorbereitung auf breitere Schultern verteilen und haben damit ins Schwarze getroffen“, erzählt der Vorsitzende. So konnten statt der bislang vier Personen zum ersten Treffen 16 Ideengeber und Helfer gezählt werden. Das tat der Vorbereitung gut und viele Köche verderben nicht immer den Brei, sondern verfeinern diesen. Auch die im Oktober stattgefundene Pilzwanderung stieß auf großes Interesse und ergänzte das Vereinsangebot, zu dem weitere Veranstaltungen wie der Besuch des Kindergartens in der Kirche, das Adventssingen und mehr gehören.

Ein großes Plus des Vereins ist es, dass er sich nicht nur um die Kirche kümmert, sondern auch Projekte im Dorf und in angrenzenden Gemeinden unterstützt oder gar initiiert. Erinnert sei an die Renaturierung des Dorfteiches in Techentin oder an das Projekt „Holz“ in der Regionalen Schule in Goldberg. Ein gleiches Vorhaben war in der Nachbargemeinde Mestlin geplant. Auch hier sollte mit der Grundschule ein Projekt „Gut Holz – Vielfalt der Natur“ starten. Doch mit der Begründung, dass „Fördermittel nur bei Projekten außerhalb des schulischen Unterrichts“ gefördert werden, musste dieses Vorhaben aufgegeben werden.

Auf ein weiteres Unverständnis stieß die Entscheidung, keine Fördermittel zum Erhalt der Kirchenmauer zu erhalten. Diese Mauer ist einsturzgefährdet, steht auf Gemeindeland und scheint daher das Problem zu erschweren. Mehrere Steine sind lose und brechen heraus und die angrenzenden Baumwurzeln haben ebenfalls der Mauer stark zugesetzt. Vor einigen Jahren, so ein Gutachten, wären rund 20000 Euro zur Sanierung fällig gewesen, heute werden ungleich höhere Kosten vermutet. Dabei, so Gustafson, sollten die Kosten zwischen der Gemeinde, der Kirchengemeinde und dem Förderverein aufgeteilt werden. Die Sorge treibt die Vereinsmitglieder um, dass möglicherweise hier auch spielende Kinder gefährdet sein könnten. Doch eine erhoffte Förderung wurde bislang negativ beschieden. In der Diskussion wurden zu diesem Thema etliche Vorschläge gemacht, wie man dieses Projekt doch noch realisieren kann. Ob möglicherweise das Projekt in Eigenregie bei Einwerbung von Sponsorengeldern und Eigenleistung umgesetzt werden kann, oder man erneut bei Kommunal-, Landes- und Bundespolitikern mit der Bitte um Unterstützung vorstellig werden sollte. Schließlich geht es nicht nur um eine Kirchenmauer schlechthin, sondern neben dem Erhalt einer alten Kirchenmauer auch um die Sicherheit. Dieses Thema wird die 36 Mitglieder auch in der nahen Zukunft noch beschäftigen. Außerdem plant der Verein auch in diesem Jahr einige Veranstaltungen, wie beispielsweise das klassische Konzert mit Karl Heinrich Wendorf und Majella Münz am 23. Juli in der Kirche.

Zum Abschluss wurde noch einmal per Diaschau an das 8. Kirchturmfest erinnert und Danke an alle Sponsoren und Helfer ausgesprochen.



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