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rock in der mildenitzstadt : „Flüsterlaut“ geht’s in Goldberg zu

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Beim 12. Nikolausrock traten auch Bands aus der Prignitz und Parchim auf

svz.de von
erstellt am 14.Dez.2015 | 21:44 Uhr

Einmal im Jahr verwandelt sich die Sporthalle am Jugendclub in Goldberg in einen Rocktempel. Immer dann, wenn der Nikolausrock stattfindet. Dann ist es alles andere als ruhig oder leise in der Sporthalle. Dann wird die Bühne gerockt, mal lauter, mal leiser. So auch dieses Mal beim bereits zwölften N-Rock, wie Veranstalter und Organisator Horst Power die Veranstaltung auch nennt. Denn mehr spontan als geplant eröffnete „Goethe“ alias Andreas Grevesmühl, Sänger und Frontmann der Band „Zaunpfahl“ aus Teterow den Musikreigen am Wochenende. Mit „Manch einer glaubt, Niveau sei eine Creme“, schlug er eher leise Töne an. Doch nach seinem halbstündigen Auftritt sollte sich das ändern. Danach rockten mehrere Bands die Goldberger N-Rock-Bühne.

Die Vorbereitungen für dieses Musikevent im Herbst beginnen schon sehr früh im Jahr – eigentlich ist nach dem Nikolausrock vor dem Nikolausrock. Die Bands müssen gesucht und gefunden werden. Der N-Rock bietet wie der Amtsrock auch immer wieder eine Bühne für die Musiker aus Goldberg. So gehörten zum „Lineup“ (Programm) auch wieder Goldberger Bands wie „Gomorrha“ und „Larrikins“ oder „300 Gramm“ aus Parchim, die gleich an zweiter Stelle den Konzertgängern einheizen durften. „Das Lineup ist das wichtigste bei so einer Veranstaltung. Das muss passen und aufeinander abgestimmt sein“, verrät Veranstalter Horst Power. Doch ohne ein Team von zahlreichen Helfern geht es nicht. „Ich bin froh, dass dieses Jahr Wolfgang dabei ist.“ Er ist nämlich der Mann für die Technik, Licht und Ton sind perfekt aufeinander abgestimmt – auch die Nebelmaschine läuft. So taucht das leuchtende Logo von „Flüsterlaut“ – FL – aus dem Nebel auf, während die Band bereits die ersten Töne zum Besten gibt.

Doch nicht nur Wolfgang gehört zum Team, sondern viele andere, allen gilt der größte Dank für die Unterstützung. „Vor allem das Restaurant Larisch hilft immer wieder. Aber auch Ulrike, Laubis Mutti. Sie kümmert sich Backstage um das Wohl der Bands. Dafür ein ganz großes Dankeschön“, verdeutlicht Horst Power.

Nicht nur musikalische Töne werden in diesem Jahr beim Nikolausrock angeschlagen, sondern auch politische. Konrad, Sänger und Frontmann der Band „Flüsterlaut“ aus der Prignitz bringt es zum Ausdruck, als er den nächsten Song ankündigt: „Das nächste Lied passt in die derzeitige politische Situation. Es geht um die Kriegstreiberei einiger Staaten.“ Und dann geht’s los: Hecke spielt die Drums, „Krieg“ wird angestimmt. Doch die Jungs aus der Prignitz, die seit sechs Jahren deutschsprachige Rock-Musik machen, präsentieren in Goldberg ein breites Spektrum. Mit „Polaroid“ spielen sie zum ersten Mal einen ihrer neuen Songs. „Wir sind gerade fertig geworden im Tonstudio. Anfang des Jahres kommt unsere neue CD“, verrät Konrad. Und dann ist es wieder einmal „Flüsterlaut“ im Goldberger Rocktempel.

 

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