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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

25. November 2017 | 03:29 Uhr

Brand in Granzin : Feuer vernichtet Holzscheune

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Feuerwehren aus der Regionrücken nach Granzin aus. Die Brandursache ist bislang unbekannt.

von
erstellt am 07.Mär.2017 | 17:00 Uhr

Die Sirenen in Granzin, Werder, Greven und Lübz sowie in Broock und Lutheran ertönen am Dienstag gegen 12.20 Uhr. Grund: Scheunenbrand in Granzin. Die Kameraden eilen in die Gerätehäuser und zum Einsatzort. Eine riesige dunkle Rauchwolke ist zu sehen, dessen Ausmaße nichts Gutes ahnen lässt. Vor Ort in der Langen Straße brennt auf einem privaten Gelände eine etwa 200 Quadratmeter große Hofscheune. Die Flammen haben angrenzende Nebengelasse bereits erreicht und starke Hitze herrscht überall.

Mittlerweile sind die Hauseigentümer eingetroffen, ihnen bleibt nur zuzusehen, wie alles niederbrennt. Die Feuerwehrkameraden haben alle Hände voll zu tun. Während mit dem mitgeführten Wasser in den Tanklöschfahrzeugen der erste Löschangriff gestartet wird, werden weitere Löschwasserstrecken aufgebaut. „Wir zapfen aus zwei Hydranten und einem offenen Gewässer und haben dazu einen Pendelverkehr eingerichtet“, sagt Danilo Urbutat von der Lübzer Wehr. Zur besseren Brandbekämpfung wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet und später noch die Wehr aus der Gemeinde Obere Warnow angefordert. Durch den Wind und relativ viel Gestrüpp bestand auch die Gefahr, dass eventuell das Feuer die hinten liegende Sporthalle erfassen könnte. Hier sicherten die Grebbiner diesen Abschnitt. Wegen der starken Rauchentwicklung wird teilweise auch unter Atemschutz agiert. Zum Einsatz kommt auch die Wärmebildkamera, um Glutnester im Dachbereich des angrenzenden Gebäudeteils zu finden.

Die wichtigste Aufgabe der Kameraden ist, das in unmittelbarer Nähe befindliche Wohnhaus zu schützen. Zum Glück steht der Wind etwas günstiger und so kann das Wohnhaus durch massives Löschwasser geschützt werden; das angrenzende Gebäude mit Garage wird jedoch in Mitleidenschaft gezogen. Ein in der Garage stehender Trabant wird ebenfalls durch die starke Hitze beschädigt. In der Hofscheune befanden sich größere Mengen an Holz, sowie einige Maschinen, Werkzeuge und diverse Kleingeräte. Auch so manches Teil historischer Art ist darunter, „das ist ärgerlich, aber es sind keine Personen in Gefahr geraten und das zählt und wir können weiter im Haus wohnen“, so die Hausbesitzer ein wenig erleichtert.

Beamte des Kriminaldauerdienstes haben am Nachmittag ihre Ermittlungen aufgenommen. Ermittelt wird derzeit in alle Richtungen, nicht auszuschließen ist ein technischer Defekt. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

 

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