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20 Fragen zum Wochenende : Fest mit der Region verwurzelt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Kontaktbeamter Thomas Tack ist seit zwei Jahrzehnten in der Mildenitzstadt Goldberg aktiv.

svz.de von
erstellt am 24.Mai.2014 | 22:00 Uhr

Den Goldbergern Thomas Tack zu erklären, hieße Eulen nach Athen zu tragen, denn Tacki, wie er häufig kurz genannt wird, ist seit 20 Jahren Polizeibeamter in der Stadt und kennt sie wie seine Westentasche. Schon vor dem Polizeidienst war er in Goldberg tätig, damals zehn Jahre lang bei der Volksarmee als Kfz-Techniker und Fahrlehrer. Nach der Wende wechselte er in den Polizeidienst und besuchte die Verkehrspolizeischule in Magdeburg. Seine ersten Erfahrungen sammelte er im Schichtdienst in Lübz und Plau am See, übernahm 1994 die Polizeistation Goldberg und ist somit seit 20 Jahren der Beamte vom Dienst in der Region.

Immer wieder ist er in den Straßen der Mildenitzstadt und im Amt Goldberg-Mildenitz unterwegs, denn er ist zugleich seit 2001 als Kontaktbeamter für die Region von Neu Poserin bis Mestlin, von Spendin bis Diestelow verantwortlich. Er sucht förmlich das Gespräch mit den Bürgern und diese mögen an ihm, dass er stets freundlich ist, mitunter ein lustiges Sprüchlein parat hat und sich für sie einsetzt. Unser Mitarbeiter Michael-Günther Bölsche stellte ihm die 20 SVZ-Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Region?
Thomas Tack: Auf einer Bank oberhalb des Goldberger Sees sowie zwischen Medow und Rummelsberg. Hier bietet sich ein phantastischer Blick und ich erfreue mich an den Wäldern und Seen unserer Region.
Wären Sie Bürgermeister, was würden sofort ändern?
Das ist schwer, die Finanzen spielen eine wesentliche Rolle, das Engagement der Einwohner und das Zusammenspiel aller Verantwortlichen auf allen Ebenen.
Wo kann man Sie in der Region am ehesten antreffen?
Entweder im blau-silbernen Dienstwagen in Goldberg und im Amt Goldberg-Mildenitz oder in der Freizeit im Jogginganzug in der Schwinzer Heide beim Radfahren.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Schüler beim Kartoffelsammeln in der Nähe vom Harzer Brocken. Damals hießen die Herbstferien aus diesem Grund auch noch Kartoffelferien.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Das weiß ich nicht mehr, wird daher wohl nichts Besonderes gewesen sein.
Was würden Sie gerne können?
Gut Gitarre spielen, aber das dauert noch und ich arbeite daran.
Was stört Sie an anderen?
Gleichgültigkeit, Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit. Wozu werden Absprachen getroffen, wenn diese nicht eingehalten werden. Außerdem mag ich es gar nicht, wenn ich junge Mütter mit Kinderwagen und Zigarette sehe.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über die Reaktion einer Kollegin, als ich ihr ein Video über Whats App geschickt habe. Ich selbst lache auch gern und häufig.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Beim Pokalspiel zwischen Bayern und Dortmund habe ich geraucht. Mehr sage ich nicht dazu…
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Da gibt es keine. Ich mag eher die kleinen Helden des Alltags, die ihren Mann stehen und sich für etwas einsetzen.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Nach langer Zeit habe ich mal wieder „Der Laden“ von Erwin Strittmatter rausgesucht. Ich habe den Film gesehen und muss nun das Buch dazu noch mal lesen.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Sonntagabend ist der „Tatort“ oder „Polizeiruf 110“ dran, allerdings ohne Überstunden anzurechnen.
Wo trifft man Sie eher: Auf dem Sportplatz oder bei einer Sportübertragung vor dem Fernseher?
Große Sportveranstaltungen vor dem Fernseher. Ich war schon auf dem Fußballplatz zur 1. Liga und auch beim Boxkampf Wladimir Klitschko gegen Axel Schulz in der Kölnarena. Ist schon toll die Liveshow, aber vor dem Fernseher kann man das besser verfolgen. Aber man trifft mich auch im Wald beim Joggen; wenn es zeitlich klappt, mehrmals die Woche.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Vielleicht jemanden aus Sport und Kultur oder auch die Moderatoren der NDR-Talkshow, die sind mir sehr sympathisch.
Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch?
Ich liebe die italienische und kroatische Küche. Danach folgt Geflügel wie Tauben, Enten und Gänse. Und nicht vergessen: Der Mecklenburger Rippenbraten.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Ich höre gerne Musik und das Spektrum ist breit gefächert. Es reicht von Nabucco über Pavarotti und den Schlager bis hin zu ACDC. Ich mag es lieber laut als leise. Schön wäre es, die deutsche Nationalhymne in Brasilien nach dem Endspiel zu hören…
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne, und von wem haben Sie es bekommen?
Das ist lange her. Wir bekamen damals von meinen Eltern einen Skoda Oktavia mit 45 PS, es war das erste Auto.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Große Träume habe ich nicht, vielleicht einen Lottogewinn? Wichtiger ist die Gesundheit, die möglichst lange gut zu erhalten, ist wichtiger als mancher Traum, der doch nur zerplatzen kann.
Wo machen Sie am liebsten Urlaub?
Mich zieht es meist in den Süden.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Dem Goldberger Gastronomen Peter Larisch. Als Handball-Torschützenkönig der DDR und Olympiateilnehmer in München wurde er berühmt und heute setzt er sich für seine Heimatstadt Goldberg ein.

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