Dobbertin : Ferienhäuser mit Seeblick

Einen wunderschönen Blick direkt auf den Dobbertiner See gibt’s vom Feriendorf aus.
Einen wunderschönen Blick direkt auf den Dobbertiner See gibt’s vom Feriendorf aus.

Gemeindevertretung Dobbertin beschäftigte sich erneut mit mit dem Bebauungsplan Nr. 4 „Feriendorf Dobbiner See“

23-43398910_23-98671588_1529071052.JPG von
31. Januar 2018, 20:45 Uhr

Schritt für Schritt gehen die Planungen für den Bebauungsplan Nr. 4 „Feriendorf Dobbiner Strand“ voran. Direkt am Strand – nur 30 Meter bis zum Ufer – stehen acht Ferienhäuser, erbaut in den 1960er Jahren als Erholungsstätte der Braunkohle. Vor knapp zwei Jahren hatte die Gemeindevertretung Dobbertin den B-Plan mit einem ersten Beschluss auf den Weg gebracht. Der Eigentümer trägt die Kosten für das Bebauungsplanverfahren – das stand schon im September 2015 fest. Jetzt gehen die Arbeiten am B-Plan weiter. In der jüngsten Gemeindevertretersitzung haben die Dobbertiner Kommunalpolitiker einstimmig für den Abwägungsbeschluss über die eingegangenen Stellungnahmen der berührten Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit gestimmt.

Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg, Landkreis Ludwigslust-Parchim, Deutsche Telekom Technik GmbH, HanseWerk AG... Die Liste der zu beteiligten Stellen ist lang. Der Landkreis gibt hinsichtlich des Denkmalschutzes Hinweise, falls Bodendenkmalfunde gemacht werden, müssen diese berücksichtigt werden. Insgesamt aber hat der Landkreis Ludwigslust-Parchim keine Einwände. Die Deutsche Telekom weist darauf hin, dass sie laut Telekommunikationsgesetz nicht dazu verpflichtet ist, Wochenend-, Garten- und Ferienhausgrundstücke  zu versorgen. Des Weiteren finden sich im Plangebiet Anlagen, die es zu schützen gilt.

Insgesamt zwölf Stellungnahmen müssen berücksichtigt werden, nur teilweise wird die Anregung des Forstamtes Sandhof berücksichtigt. Unter anderem wurde in den Abwägungsbeschluss die mangelnde Bewirtschaftung der angrenzenden Waldflächen aufgenommen. Der 30 Meter Waldabstand ist zu schaffen und zu sichern. Auch die Gemeinden Neu Poserin und Techentin wurden angehört. Sie seien aber von der Planung nicht betroffen.

Nach Beschlussfassung ist nun Bürgermeister Dirk Mittelstädt gefragt. Ihm obliegt es, alle  vom Ergebnis mit Angabe von Gründen zu informieren, die eine Stellungnahme abgegeben haben. 

In einem weiteren Schritt muss jetzt die Abwägung erfolgen – gerecht gegeneinander und untereinander. Vom daraus resultierenden Ergebnis sind die Einwender erneut zu informieren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen