Tolles Segelwochenende bei 10. Plauer Opti-Regatta : Fast 200 Boote bei Jubiläumsregatta

Bei gutem Wind im Segelrevier  auf dem Plauer See zogen sich die Regatta-Felder, hier die Optis B, ziemlich weit auseinander.Thomas Zenker
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Bei gutem Wind im Segelrevier auf dem Plauer See zogen sich die Regatta-Felder, hier die Optis B, ziemlich weit auseinander.Thomas Zenker

Zum 10. Opti-Cup des Plauer Wassersportvereins, der am Sonnabend von Dieter Schult, Plaus Bürgermeister Norbert Reier und Wettfahrtleiter Holger Dahnke eröffnet wurde, hatten rund 180 junge Segler gemeldet.

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13. Mai 2013, 10:23 Uhr

Plau Am See | "Die Hauptsache keinen Fehlstart machen und nicht Letzter werden", war das Motto der Plauer Nachwuchssegler Susann Janetzki, Vivien Strübing, Lewin Plischkaner und Hubert Jonka bei ihrer Regatta-Premiere. Denn mit dem Start beim 10. Opti-Cup des Plauer Wassersportvereins sammelten die Vier erstmals echte Wettkampf-Erfahrung. Zur Jubiläumsregatta, die am Sonnabendvormittag von Vereins-Chef Dieter Schult, Plaus Bürgermeister Norbert Reier und Wettfahrtleiter Holger Dahnke eröffnet wurde, hatten rund 180 junge Seglerinnen und Segler gemeldet. Die Starterfelder der Optimisten A und B hielten sich etwa die Waage.

Während die Boote zu Wasser gelassen wurden und von den Trainerbooten die Elde hinauf zum Plauer See geschleppt wurden, regte sich kaum ein Lüftchen. Aber mitten auf dem See waren die Bedingungen besser. Kurz vor dem geplanten Start zur ersten Wettfahrt, hisste Dahnke auf dem Startboot die Flagge "Startverschiebung". Grund: Der Wind frischte auf, was ja gut war. Aber die Windrichtung drehte von Südwest auf Süd und so musste der Regattakurs etwas verändert werden. Denn vorgeschrieben ist, dass die Mädchen und Jungen auf dem ersten Abschnitt des Kurses gegen den Wind bis zur ersten Tonne kreuzen müssen.

Genau das war für die Plauer Regatta-Neulinge die erste Bewährungsprobe. Die Vier tauchten während der Wartezeit immer wieder am Schlauchboot von Trainer Andreas Lange auf, der Jugendwart Holger Dahnke vertrat, prägten sich den Kurs ein und holten sich Rat, wie sie sich an der Startlinie richtig verhalten. Dann wurden sie vom einem unüberhörbaren Hupsignal an die Startlinie gerufen und waren auf sich allein gestellt. Die Trainer können während der Wettfahrten zwar ihre Schützlinge beobachten, Kommunikation oder aktive Hilfe ist nicht erlaubt. Die Optis A waren bereits auf dem Kurs und hatte die ersten Tonnen passiert. Susann Janetzki erwischte einen guten Start, die anderen drei zögerten noch, ehe sie Fahrt aufnahmen und ihr großes Ziel verfolgten: Bloß nicht Letzter werden. Mit im Tross der Neulinge des PWV war auch der jüngste Teilnehmer des Feldes Bo Mohr. Der Sechsjährige, der an diesem Tag wie seine beiden älteren Brüder Roko (Opto A) und Mic (Opti B) für den Plauer WSV segelte, verpasste den Start deutlich und kam auch mit dem Kreuzen gegen den Wind nur halbwegs klar. Bei ihm ging es Trainer und Eltern auch einzig darum, dass er erste Erfahrungen in so einem großen Starterfeld sammelt. Mut hatte der Kleine schon bewiesen, indem er sich auf den Kurs wagte und streckenweise gut Fahrt aufnahm.

Gestern Nachmittag hatten drei der vier Plauer Erststarter ihre Ziele erreicht. Susann Janetzki landete nach den vier Wettfahrten am Sonnabend und den gestrigen zweien auf dem 63. Rang von 90 Opti-B-Booten, Lewin Plischkaner wurde 72. und Hubert Jonka 85. "Sie haben ihre Sache gut gemacht", lobte auch Trainer Andreas Lange. Nur Vivien Strübing musste wegen einer Handverletzung am zweiten Wettfahrt-Tag aufgeben.

Die Mohr-Brüder Mic (AK10) und Roko (AK12) gewannen in ihren Altersklassen, in der Gesamtwertung der A-Optis war Roko Dritter, in der B-Klasse Mic auf Platz zwei. Sparkassen-Cup-Sieger wurden der Warnemünder Lennart Kuss (Opti A) und Lucca Helfrich aus Arendsee (Opti B).

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