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Austausch mit Kollegen aus Europa : Experten setzen auf Lehmbau

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Internationale Fachleute stellen in Wangelin wegweisende Erfahrungen zur Berufsbildung vor / Fotoausstellung in Gnevsdorf als Ergänzung

Am kommenden Sonnabend, 23. Juli, treffen sich ab 9.30 Uhr im Wangeliner Kräutergarten etliche Initiativen aus Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien, um über ihre neuen Ansätze beim Lehmbau zu berichten. Diese Reihe der Vortragsveranstaltungen wird durch Projekt- und Bundesmittel gefördert. „Eine gute Gelegenheit, bei der sich Lehrende und Lernende über grünes Bauen austauschen können“, freut sich Eva Greischel (FAL) auf einen regen Gedankenaustausch. Die Projektkoordinatorin wird beim Lehmbautag über klima- und ressourcenschonendes Handeln im Berufsleben informieren. Außerdem sind noch sechs weitere Themen mit namhaften Referenten geplant.

Der Engländer Mark McKenna stellt die Ergebnisse seines Jugendworkcamps „Down to Earth Project“ vor. Dabei entstanden architektonisch höchst sehenswerte und bauphysikalisch nutzreiche Bauten. Die Niederländerin Grains de Bâtisseurs demonstriert mit eindrucksvollen Experimenten, wie auch Unbedarfte leicht Lehmbau-Kenntnisse erlangen können. Dietmar Schäfer vom Schulzentrum „Leipziger Land“ stellt berufsbildnerische Ausbildungsmöglichkeiten im Lehmbau vor. Professor Heiner Lippe von der Fachhochschule Lübeck informiert über den Lehmbau bei der Ausbildung von Architekten. Bernd Henning wird das Lehmbauprojekt der Jugendbauhütten in Berlin-Brandenburg loben. Hierbei kamen sogar Mitarbeiter des Unternationalen Jugendfreiwilligendienstes zum Einsatz. Das „World-Café“ offeriert seine Denkansätze zur „Berufsorientierung und Qualifizierung im ökologischen Bauhandwerk“.

Am Vorabend der Fachtagung (Freitag, 22. Juli) öffnet im Lehmbaumuseum im Nachbardorf Gnevsdorf ab 18.30 Uhr eine Fotoausstellung. Sie stellt vier Lehmbau-Initiativen aus dem Vereinigten Königreich und Deutschland vor. Deutlich wird dabei, wie sich Menschen jeder Altersgruppe, Herkunft oder unterschiedlicher Bildung davon packen lassen, gemeinsam und mit ihren eigenen Händen etwas Bleibendes zu schaffen. Die Foto-Dokumentationen verdeutlichen die Lust am Lernen und sollen Jugendliche und junge Erwachsene in ihrem Entschluss bestärken, klima- und ressourcenschonendes Handeln zu entwickeln und eine Ausbildung in einem so genannten grünen Bauberuf anzustreben. Als Ergänzung werden an einem Infotisch Materialien zur Berufswahl angeboten. Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Oktober jeweils von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen finden sich im Internet unter der Adresse www.wangeliner-garten.de

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