jubiläum in goldberg : Experten für Wärme & Co.

Firmenjubiläum in Goldberg: Ulrich Madaus junior, Sabine Rosien und Ulrich Madaus senior (v.l.)  Fotos: privat
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Firmenjubiläum in Goldberg: Ulrich Madaus junior, Sabine Rosien und Ulrich Madaus senior (v.l.) Fotos: privat

Goldberger Firma Madaus feiert 25-jährige Jubiläum und arbeitet derzeit noch immer Frostschäden ab

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11. Juni 2016, 12:00 Uhr

Hochsommerliche Temperaturen in den vergangenen Tagen, dennoch sind die Mitarbeiter der Goldberger Firma Madaus im Einsatz, um Frostschäden zu beheben. Zentimeterlange Risse, aufgeplatzte Rohrleitungen... keine Seltenheit derzeit. „Wir arbeiten immer noch die Frostschäden aus dem Winter ab. Wenn die Leitungen auftauen, dann kommen zum Teil gravierende Schäden zum Vorschein“, erzählt Ulrich Madaus, Inhaber und Gründer der Firma Madaus.

Vor 25 Jahren baute er das Unternehmen auf – Heizung, Sanitär, Solar gehörten schon damals – in den 90er Jahren – zu seinem Standbein. Und nach der Wende lief es gut. Bis zu 16 Mitarbeiter konnte Ulrich Madaus damals beschäftigen. Arbeitseinsätze in Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein... und in der mecklenburgischen Heimat waren an der Tagesordnung. Heute – 25 Jahre später – ist die Mannschaft geschrumpft. Fünf Mann kümmern sich um die Belange und Wünsche der Kunden, die rund um Goldberg, Parchim, und Schwerin zu finden sind. Bäder, Wartung und Reparatur, Wärmepumpen, Pellets, Kaminöfen... komplettieren das Repertoire der Experten für Wärme aus Goldberg. Direkt an der Crivitzer Chaussee von Goldberg. „Das Grundstück habe ich von meiner Mutter geschenkt bekommen, also bauten wir hier“, erinnert sich Ulrich Madaus. Für den Goldberger kam nie ein anderer Standort in Frage. „Goldberg wäre es auf jeden Fall geworden, schließlich lebt die Familie seit über 100 Jahren hier.“

Jetzt wurde das Unternehmen von der Handwerkskammer Westmecklenburg für sein 25-jähriges Durchhaltevermögen geehrt. Sabine Rosien von der Kreishandwerkerschaft Westmecklenburg, Außenstelle Parchim, überreichte Urkunde und Blumen. „Rückblickend ist viel passiert in den vergangenen Jahren“, erzählt der Firmengründer.

Die Technik hat sich mit den Jahren verändert. „Wir verbinden überwiegend Rohre, um entweder Wasser von A nach B zu transportieren oder wieder abzuführen. In der Verbindungstechnik hat sich einiges verändert“, erzählt Vater Ulrich Madaus.

Alles aus einer Hand, die Wünsche der Kunden stehen im Vordergrund – damit wirbt das Unternehmen. „Wir liefern Fliesenarbeiten, Trockenbau“, erzählt Sohn Ulrich Madaus. Junior kehrte 2010 wieder ins Team zurück – nach einem beruflichen Ausflug nach Hamburg und dem Meisterstudium. Er soll das familiäre Unternehmen einmal übernehmen, denn Ulrich Madaus senior wird im kommenden Jahr 65 Jahre – der Fortbestand der Firma soll gesichert sein. Nachwuchskräfte wie auch Auszubildende sind schwer zu finden. „Wir würden wieder ausbilden, wenn die Nachfrage da wäre“, sagt Sohn Ulrich Madaus.  

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