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Ludwigslust-Parchim gutes Zeugnis ausgestellt : EU-Fördergeld für Jugendarbeit gut eingesetzt

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Eine Prüfung ergab: Der Landkreis Ludwigslust-Parchim geht gut mit Geldern aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Förderung der Jugend- und Schulsozialarbeit um.

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erstellt am 29.Aug.2012 | 09:34 Uhr

Lübz | Der Landkreis Ludwigslust-Parchim geht verantwortungsbewusst und ordentlich mit Geldern aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Förderung der Jugend- und Schulsozialarbeit um. Das hat eine umfassende Tiefenprüfung der EU-Prüfbehörde über die ordnungsgemäße Vergabe der Mittel in der Förderperiode 2008 bis 2010 ergeben.

Die Prüfung der Ausgaben der Maßnahme hat aus Sicht der Prüfbehörde einen finanziellen Fehler in Höhe von 0,34 Prozent der anerkannten zuwendungsfähigen Gesamtausgaben im Bereich der Jugendsozialarbeit ergeben, im Bereich der Schulsozialarbeit 0,99 Prozent. Diese Fehlergröße liegt weit unter der Wesentlichkeitsgrenze von 2,0 Prozent. "Das ist ein hervorragendes Ergebnis", kommentiert der stellvertretende Landrat Wolfgang Schmülling das Endergebnis, "das nur auf Grund der gewissenhaften Arbeit der Fördermittelempfänger in der Jugend- und Schulsozialarbeit erreicht werden konnte. Wir bedanken uns bei allen Trägern von Jugend- und Schulsozialarbeit für die gute Zusammenarbeit und streben für die zweite Förderperiode 2011 bis 2013 ein ebenso positives und beispielgebendes Ziel an."

Dem Landkreis Ludwigslust-Parchim als örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe wurde für Maßnahme im Rahmen der Förderung der Jugend- und Schulsozialarbeit für die Förderperiode 2008 bis 2010 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ein Zuschuss gewährt. Dieser Zuschuss wurde durch kreisliche Mittel, aus Kommunalmitteln, Stiftungen und Spenden kofinanziert. Hierdurch konnten 17 Jugendsozialarbeiter und 21 Schulsozialarbeiter im Altkreis Ludwigslust gefördert werden. Insgesamt hat die EU-Prüfbehörde ESF-Mittel für den Förderzeitraum von 2008 bis 2010 von insgesamt rund 3,2 Millionen Euro geprüft.

Die Förderung von Jugendsozialarbeitern dient dem Ziel, denjenigen jungen Menschen weitergehende sozialpädagogische Hilfestellungen zu gewähren, deren Integration in den Arbeitsmarkt oder in die berufliche Bildung gefährdet ist. Durch gezielte Einzelfallbegleitung, Methoden der Jugendberufshilfe und der arbeitsweltbezogenen Jugendarbeit sollen solche jungen Menschen angesprochen werden, die durch Schul- bzw. Ausbildungsabbruch, fehlende Berufsreife, gestörtes Sozialverhalten, durch individuelle Beeinträchtigungen oder ausgrenzende Verhaltensweisen gekennzeichnet sind.

Die Schulsozialarbeit soll weiterentwickelt und neu profiliert werden, so dass sie durch gezielte sozialpädagogische Hilfen das Leistungsvermögen der Schüler erhöht, deren Schulerfolg durch besondere Probleme gefährdet oder beeinträchtigt ist. Die Ausbildungsfähigkeit und die späteren Integrationschancen in den Arbeitsmarkt sollen durch den Einsatz von Schulsozialarbeitern erhöht werden. Jugend- und Schulsozialarbeit soll vorhandene Strukturen und Angebote der örtlichen Jugendhilfe bedarfsgerecht ergänzen, erweitern bzw. bereichern.

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