Einschulung Region Goldberg : Erste Klasse in Jungenhand

Zur Begrüßung gab es mehrere Lieder vom Schulchor.  Fotos: sabrina panknin
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Zur Begrüßung gab es mehrere Lieder vom Schulchor. Fotos: sabrina panknin

In Goldberg wurden 14 Jungen und nur sieben Mädchen eingeschult, das ist ungewöhnlich, wie Klassenlehrerin Martina Richter sagt

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31. August 2015, 12:14 Uhr

Etwas Süßes, in Form von Gummibärchen, eine Blockflöte, denn auch Musik gehört zum Leben, ein Kuscheltier, denn manchmal brauchen Kinder jemanden zum Anlehnen, Malstifte, denn das Leben ist bunt, ein Radiergummi, denn manchmal macht man Fehler und „in der Schule kann man diese wieder wegradieren“, sagt Schulleiterin Annett Wüster und packt alle Dinge in eine große Schultüte. Zum Schluss kommt noch eine Muschel rein – gesammelt im Urlaub. Doch „war der Sommer noch so schön, jetzt will ich zur Schule geh’n“, singen die Schüler der John-Brinckman-Grundschule am Sonnabend im Chor. Damit und vielen weiteren Liedern begrüßten sie die Erstklässler. 21 Schüler, sieben Mädchen und 14 Jungs. Etwas Besonderes, wie Klassenlehrerin Martina Richter findet. „Eigentlich ist es immer andersherum gewesen“, erzählt sie – noch vorm eigentlichen Start.

Langsam füllt sich der Raum, stolze Eltern, Großeltern, Familie und Freunde finden sich ein – in der Schule am Goldberger Schützenplatz. Es wird gefilmt und fotografiert. Alles wird festgehalten, der erste wichtigte Tag im Leben eines Schulkindes. Denn jetzt beginnt der Ernst des Lebens. „Noch ist euer Ranzen leicht und leer, doch bald ist er schwer“, sagt Annett Wüster. Doch niemand braucht Angst haben vor der Schule. Das zeigen eindrucksvoll die anderen Schüler – in einem kleinen Theaterstück, einstudiert mit Lehrerin Christiane Schubert. Auch das gehört später zum Alltag an der Grundschule Goldberg. Nicht nur Lesen, Schreiben, Rechnen, sondern auch Theater spielen und im Chor singen.

Dankesworte gibt es an diesem Tag ebenfalls. An die Eltern, die ihre Kinder vorbereitet haben, auf den großen Tag. Doch vor allem auch an die Erzieherinnen des Kindergartens, die jetzt ihre Schützlinge in die Hände der Grundschullehrerinnen geben. „Ich glaube, ich spreche stellvertretend für alle Eltern, die wissen, was sie alles im Kindergarten leisten“, sagt Annett Wüster und bedankte sich bei den Erzieherinnen der Kita „Stiftung Rohlack“. Und schon heute geht es los mit dem Ernst des Lebens, denn „alle Kinder lernen Lesen“, heißt es so schön in einem Lied.

 Alles rund um das Thema Einschulung inklusive der aktuellen Bildergalerien finden Sie in unserem Dossier.
 

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