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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

17. Dezember 2017 | 13:06 Uhr

Goldberg : Erste Bilanz für Amt verabschiedet

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Keine Beanstandungen: Rechnungsprüfungsausschuss des Amtes Goldberg-Mildenitz prüft Eröffnungsbilanz zum 1.1.2012

svz.de von
erstellt am 17.Feb.2016 | 08:45 Uhr

Jetzt liegt sie vor, vom Rechnungsprüfungsausschuss des Amtes Goldberg-Mildenitz geprüft und genehmigt. „Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte getagt und die Eröffnungsbilanz durchgesehen. Es gibt keine Beanstandungen“, sagt Amtsvorsteher Dirk Mittelstädt in der Amtsausschusssitzung am Montagabend. Nun konnten auch die Mitglieder dieses Ausschusses der Eröffnungsbilanz zum 1.1.2012 zustimmen. Das haben sie auch getan – einstimmig.

Verwaltungsgebäude, der Grund und Boden, auf dem das Gebäude steht, angrenzende Parkflächen, ein Caddy, eine Arbeitsbühne, Mobiliar, Hard- und Software. Das sind die wichtigsten Positionen auf der Vermögensseite des Amtes Goldberg-Mildenitz, die sich in der Eröffnungsbilanz auf der Aktivseite niederschlagen. Die Doppik erfasst nun das gesamte Vermögen, Werteverbräuche und -zuwächse. Erträge und Aufwendungen werden ebenso berücksichtigt wie Pensionsrückstellungen und Abschreibungen.  Seit Einführung der Doppik, der Doppelten Haushaltsführung in Konten, müssen die Gemeinden und Landkreise sowie kommunale Verbände des Landes Mecklenburg-Vorpommern all das in ihrer Eröffnungsbilanz aufführen. Stichtag war der 1. Januar 2012, seitdem ist die Doppik als Haushaltsführung verpflichtend. Die Vorarbeiten für die Doppik allerdings hat im Amtsbereich Goldberg-Mildenitz mehr Zeit in Anspruch genommen, einiges war liegen geblieben, zwischenzeitlich gab es in der Kämmerei personelle Veränderungen (wir berichteten).

Im vergangenen Jahr liefen dann die Arbeiten in der Kämmerei des Amtes auf Hochtouren. In den fünf amtsangehörigen Gemeinden – Mestlin, Dobbertin, Neu Poserin, Techentin und die Stadt Goldberg selbst – haben einen Doppelhaushalt verabschiedet. Nun stehen die Eröffnungsbilanzen der einzelnen Gemeinden auf der Agenda – auch die des Amtes. Gemeinsam mit ihrem Team hat Kämmerin Heike Stein in den vergangenen Monaten an der Erstellung gearbeitet. Nun liegt das Zahlenwerk vor: „Aufgrund gesetzlich vorgeschriebener Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen für Beamte wird das Eigenkapital des Amtes auf der Aktivseite als ,nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag‘ ausgewiesen“, erklärt Kämmerin Heike Stein. Diese Summe beläuft sich auf Minus 1014550,80 Euro. Das heißt konkret: Die Bilanz des Amtes ist an sich unausgeglichen. Aber: „Das ist beim Amt nicht tragisch. Das ergibt sich eben aus diesen Rückstellungen für Pensionen und Beamte. Man kann jetzt nicht sagen, dass das Amt schlecht gewirtschaftet hat. Das stimmt nicht“, verdeutlicht Heike Stein eingehend. Des Weiteren weisen zahlreiche Ämter unausgeglichene Bilanzen auf. Grund: „Mitten im Leben sozusagen wurde auf eine andere Haushaltsführung umgestellt“, erklärt die Kämmerin aus Goldberg weiter. Denn bislang wurde nach der Kameralistik gewirtschaftet.

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