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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

23. September 2017 | 00:15 Uhr

Explosiv : Erneut Granatenfund in Lübz

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Bei Baggerarbeiten am alten Hafenbecken scharfe Munition zutage gefördert

svz.de von
erstellt am 02.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Mittwochnachmittag rückte erneut der Munitionsbergungsdienst in der Eldestadt an: Bei Baggerarbeiten zum Ausbau des alten Hafenbeckens hatte Steffen Mausolf, Eigner der Bootspension, wieder Munition gefunden. „Diesmal keine Übungsmunition, sondern eine scharfe 10-Zentimeter Panzergranate, durchaus nicht ungefährlich“, so die Spezialisten des Bergungsdienstes, die Mausolf umgehend informierte. Es handelt sich um eine russische Bauart aus dem 2. Weltkrieg, die hier vermutlich in den letzten Kriegstagen entsorgt wurde. Auch einen Gewehrlauf und Stahlhelme aus Kriegszeiten wurden ausgebaggert. „Beim Baggern direkt habe ich nichts gemerkt, erst nach dem Abtrocknen des Schlamms und beim Sieben des Aushubs habe ich den brisanten Fund bemerkt“, so Mausolf.

Erst Anfang April war hier eine Übungsbombe – ebenfalls aus russischen Beständen– gefunden worden. Auch diese Bombe wird in Jessenitz fachgerecht entsorgt werden.

Steffen Mausolf, der das Gelände von der Stadt erworben hatte, rechnet durchaus mit noch weiteren Funden, denn er will das Hafenbecken wieder herrichten und damit für die Belebung des Schiffstourismus sorgen. Neben einer kleinen Marina werden auch die Bedingungen für die am Ort ansässige Bootspension verbessert.

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