Gedenktag in Lübz : Erinnerung bleibt wach

Kriegsende 8. Mai: Astrid Becker und Rainer Raeschke legten einen Kranz nieder und machten damit auf die Schrecken des Krieges aufmerksam.
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Kriegsende 8. Mai: Astrid Becker und Rainer Raeschke legten einen Kranz nieder und machten damit auf die Schrecken des Krieges aufmerksam.

Die LINKE rief zur Aufmerksamkeit auf

svz.de von
10. Mai 2016, 05:00 Uhr

Traditionell trafen sich auf Initiative der LINKEN am 8. Mai im Amt Eldenburg interessierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Lübzer Friedhof. An der Gedenkstätte der Opfer des 2. Weltkriegs hielten sie inne und erinnerten an das Ende und den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Rainer Raeschke nahm den Tag zum Anlass, um zum einen an die Geschichte zu erinnern und zum anderen die aktuellen Weltgeschehnisse mit besonders wachsamen Augen zu beobachten. „Krieg ist heute wieder überall gegenwärtig“, erklärte er und mahnte alle, sich für Grundrechte, Frieden und Demokratie einzusetzen.

Gerhard Stoßhoff erlebte die letzten Kriegstage als 15-jähriger. Er floh aus Ostpreußen über das gefrorene Frische Haff. Seine Erinnerungen sind auch nach so vielen Jahren immer noch lebendig und zeigen, welchen Einfluss Krieg und Flucht auf Menschen haben. Heute gilt es, sich aktiv gegen Nationalsozialismus, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass einzusetzen, damit sich dieser Teil der deutschen Geschichte nicht wiederholt.


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