musikalisches in plau : Erfolgreiche Premiere für Pianisten

Stolze Schüler: Einige der Musikanten haben ihr erstes Konzert in der KMG Klinik Silbermühle gegeben.
Stolze Schüler: Einige der Musikanten haben ihr erstes Konzert in der KMG Klinik Silbermühle gegeben.

Einige der Klavierschüler von Konzertpianistin Christiane Klonz haben in der KMG Klinik Silbermühle ihren ersten Auftritt gehabt

svz.de von
29. Mai 2017, 21:00 Uhr

Gleich zwei Schülerkonzerte haben in der Plauer KMG Klinik Silbermühle stattgefunden. Zum Auftakt spielten Sarah Brauer, Katharina Keil, Charlize Erdmann und Daniel Drüsedau ein eindrucksvolles achthändiges Stück im spanischen Stil. Für folgende Klavierschüler war es der erste öffentliche Auftritt am Flügel im Konferenzsaal: Thijs Tienecken, Jolie-Marie Schönborn, Ferenc Bernhagen, Liza Bernhagen, Paul Stolpe, Merle Wollenberg und Charlotte Tantan. Obwohl sie noch nicht lange Klavierunterricht haben, durften sie im Konzert mitwirken. Sie brachten schon beachtliche kleine Melodien zu Gehör. Das bunte Programm beinhaltete außerdem Kinderlieder, berühmte klassische Werke, Filmmelodien und auch vierhändige Kompositionen. Die Interpreten waren Judith Brauer, Greta Küchler, Madeleine Herzog, Hannah Brauer, Mara Ritschel, Charlize Erdmann, Josefine Hinzpeter, Maaike Ritschel, Nils und Olaf Graupner, Sarah Brauer, Daniel Drüsedau, Katharina Keil, Lennart Herzog, Emilia und Marisa Küchler. Die älteren Schüler erinnerten sich beim Hören der Jüngsten an die Anfänge ihres Unterrichts und an ihre ersten Auftritte.

Für die Klavierneulinge war es eine große Bereicherung, die fortgeschrittenen Schüler zu hören. Sehr einfühlsam wurden das traditionelle „Greensleeves“, „Scarborough Fair“, „Die Moldau“ von Smetana, „Die Morgenstimmung“ von Grieg, die „Serenade“ von Schmitz und „River flows in you“ von Yiruma zu Gehör gebracht. Lustig kamen der „Holzschuhtanz“, der „Cancan“, „Popcorn“, „Die Amboss-Polka“, „Die Clowns“, „Gag-Time“, und die „Tritsch-Tratsch-Polka“ daher. Virtuose Fingerfertigkeit zeigten Daniel Drüsedau beim Spiel der F-Dur-Invention von Bach und Lennart Herzog bei der Interpretation der Sonatine in C-Dur von Kuhlau. Hannah Brauer musizierte gemeinsam mit ihrer Mutter. Sie ließen das vierhändige Stück „Morgengebet“ erklingen.

Auch einen Tag später traten junge Musikschüler aus Plau am See, Meyenburg und Zislow auf. Das Programm war überwiegend klassisch geprägt. Mit Werken von Bach erfreuten gleich zu Beginn Christian Makarov und Paulina Bahre. Die Meyenburgerin Berit-Aida Bator war mit dem Stück „Die Wut über den verlorenen Groschen“ von Beethoven zu hören. Paulina Bahre folgte mit einem „Präludium“ von Schmitz. Der Ragtime „The Entertainer“ von Joplin wurde von Berit-Aida Bator gespielt. Marc Laude interpretierte temperamentvoll Musik aus dem Film „Fluch der Karibik“. Theo Hintze zeigte die hohe Kunst der Polyphonie in der Interpretation des F-Dur-Präludiums von Bach. Auch das berühmte Mozart-Stück „Türkischer Marsch“ durfte nicht fehlen. Clara Meyer spielte souverän. Von Charlotta Meyer war das eingängige „Mondlied“ zu hören. Mit einem Marsch für Klavier zu vier Händen von Schubert wurde das Programm fortgesetzt. Marc Laude und Theo Hintze waren die Interpreten. Norina Hanke hatte ihren Auftritt mit dem romantischen „Minutenwalzer“ von Chopin. Der „Canon in D“ von Pachelbel wurde von Leni-Lotte Klakow ausdrucksvoll gespielt. Der junge Gitarrist Timm Laude entführte die Zuhörer in den Orient. Sein Stück hieß „Marrakesch“ und wurde wunderbar interpretiert. Mit viel Gefühl ließ Jana Hanke Musik aus dem Film „Stolz und Vorurteil“ erklingen. Auch Anton Khan brachte mit großer Dynamik und Sicherheit Beethovens Klavierstück „Für Elise“ zu Gehör. Mit der kontrastreichen vierhändigen Komposition „Dur und Moll“ von Türk traten Norina und Jana Hanke auf. Energiegeladen und virtuos wurde das Programm beendet. Pierre Iwkin war mit der langen Klavierfassung der Filmmusik „He’ s a Pirate“ zu erleben.

Diese Konzerte finden immer großen Anklang und stellen für die Patienten der Reha-Klinik ein schönes kulturelles Angebot dar. Für die jungen Musikanten bietet der Saal eine angenehme Atmosphäre und die Möglichkeit, öffentlich vor Publikum aufzutreten.



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