Klüschenbergschule : Erfolgreich durch zehn Schuljahre gesegelt

Schulleiter Bierger Zimmermann  überreicht den 28 Schülern ihre Zeugnisse.
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Schulleiter Bierger Zimmermann überreicht den 28 Schülern ihre Zeugnisse.

Zeugnisübergabe und Abschlussfeier der zehnten Klasse

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07. Juli 2014, 06:30 Uhr

PLAU AM SEE Die Schulabschlussfeier mit der Zeugnisübergabe in der Regionalen Schule am Klüschenbergschule bedeutete für 28 Schülerinnen und Schüler den Abschluss ihrer zehnjährigen Schulzeit. Sie wurde begleitet mit den Liedern des Ludwigsluster Liedtheaters „live“.

Schulleiter Bierger Zimmermann gratulierte jedem Schüler zusammen mit  Klassenlehrerin Dorit Busch und deren Stellvertreterin Doreen Hinzpeter. Worte des Dankes sprach Ines Intert als Elternvertreterin. Sie betonte das gute Miteinander von Schülern, Eltern und Lehrern und rief den jungen Leuten zu: „Bleibt offen und neugierig, macht das Beste aus jeder Situation!“

 „Alle Lehrer haben uns angespornt, fleißig zu lernen. Sie haben an uns geglaubt. Wir werden sie nie vergessen“, sagte Schülervertreterin Lea Hahn. Dazu passend intonierte „live“ den Song der „Toten Hosen“ und forderte alle zum Mitsingen auf: „An Tagen wie diesen, wünsch ich mir Unendlichkeit.“

   Bierger Zimmermann verzog in seiner Festansprache die Schulzeit einen passenden Vergleich: „Nach anfänglichem Geplantsche in der Wanne begann vor zehn Jahren euer vierjähriges Grundschulschwimmtraining. Die Grundlage für die Teilnahme an der dann  folgenden Schulregatta wurdde hier sooft geübt, bis auch der letzte sie beherrschte. Und so startetet  Ihr dann – ähnlich wie beim jährlichen Plauer Opti-Cup – als Segelanfänger in die 5. und 6. Rennrunde der Orientierungsstufe. Nach Abschluss dieser Testphase war mit Beginn der 7. Runde das Ziel eigentlich klar – die Klasse 10 zu erreichen und die  Prüfungen zu bestehen.“ Zimmermann verschwieg   die Schwierigkeiten nicht, denn die Anforderungen erhöhten sich ständig. „Die Wellen schlugen höher, der Wind blies stärker. Während einige von Euch es schafften, kontinuierlich auf immer höherem Niveau ihre Bahnen zu drehen, mussten andere  zum Ruder greifen. Damit sie das nächste Ziel noch erreichen, erhielten  sie neue Segel, gar einen Hilfsmotor, damit sie nicht abdriften, oder mussten sich nachqualifizieren oder eine Extrarunde drehen. Dass Ihr alle letztendlich die Abschlussprüfungen erfolgreich gemeistert habt, war deshalb nicht immer selbstverständlich. Ihr werdet nun aus der fürsorgenden Obhut unserer Schule  entlassen. Aber: Wenn Ihr auf Eurer beginnenden Kreuzfahrt durchs Leben nahtlos an das Erreichte anknüpfen wollt, warten noch einige seemännische Herausforderungen auf Euch. Jeder von Euch wird sicherlich seinen eigenen Kurs wählen, um sein Ziel zu erreichen. Ganz sicher ist dabei aber eines: Die Wellen werden noch höher,  Wind und Strömung noch stärker sein, und die Anstrengungen werden noch ein gutes Stück größer sein als das, was Ihr bis jetzt bewältigt habt.“

   Der Schulleiter appellierte an die Schüler, dass der Drang nach immer mehr Wissen und Bildung ihr künftiges Leben positiv begleiten solle. „Im vergangenen Jahr habt Ihr Euch nach Zusammenlegung beider 9. Klassen gemeinsam auf die Abschlussprüfungen vorbereitet. Ähnlich wie in einem Wikingerboot hat jeder  mit eigener Muskelkraft rudernd, allen Widerständen trotzend, durch Käpt’n Busch und Steuerfrau Hinzpeter geführt, dem antreibenden Trommeln der Lehrer folgend und den unterstützenden Rückenwind der Eltern nutzend den Abschluss der Berufs- oder Mittleren Reife erreicht. Nun seid Ihr bereit, in See zu stechen. Ich vertraue darauf, dass Ihr den eingeschlagenen Kurs fortsetzt. Ich wünsche Euch dafür alles Gute. Auch hoffe ich, dass Ihr diese Schule in guter Erinnerung behalten werdet. Ich versichere Euch, dass das gesamte Lehrerkollegium sich über diesen heutigen Tag sehr freut. Nicht etwa weil wir Euch damit endlich ,loswerden’, sondern weil Ihr, unter nicht immer einfachen Umständen das schulische Ziel erreicht habt.“

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