konzerterlebnis : Energievoller Auftakt mit der Mondscheinsonate

Den Auftakt zu den Internationalen Klaviertagen Stuer übernahm Konzertpianistin Christiane Klonz. Sie überzeugte erneut das Publikum – dieses Mal mit Beethoven.
Foto:
1 von 1
Den Auftakt zu den Internationalen Klaviertagen Stuer übernahm Konzertpianistin Christiane Klonz. Sie überzeugte erneut das Publikum – dieses Mal mit Beethoven.

Konzertpianistin Christiane Klonz eröffnete den Konzertreigen bei den Klaviertagen in Stuer mit Beethoven

svz.de von
31. Juli 2015, 12:13 Uhr

Bei beiden Beethoven-Abenden der Internationalen Klaviertage Stuer erwies sich die bekannte Konzertpianistin Christiane Klonz als wahres Energiebündel, hatte sie sich doch mit drei der berühmtesten und anspruchsvollsten Klavierwerke Beethovens ein Programm ausgesucht, dass sowohl musikalisch als auch technisch an den Interpreten höchste Anforderungen stellte. Schon das Grave mit dem punktierten Rhythmus im ersten Satz der Klaviersonate „Pathetique“ op. 13 begann mit einer Gewichtigkeit, die die vielen Zuhörer unmittelbar fesselte.

Das Allegro di molto e con brio, das zweite Thema des ersten Satzes, wurde sehr kontrastvoll und dynamisch gestaltet. Den zweiten Satz der „Pathetique“ interpretierte die Künstlerin mit großer Innigkeit und klanglicher Transparenz. Das Rondo, der dritte Satz dieser Sonate, war von Leichtigkeit umwoben.

Zauberhaft und mit lyrischer Anmut spielte die Pianistin den ersten Satz von Beethovens „Mondscheinsonate“. Der zweite Satz kam in beruhigender Stimmung schlicht und elegant daher. Das anschließende Presto agitato wurde von Christiane Klonz virtuos und temperamentvoll angegangen. Auch die letzte Sonate, die „Appassionata“ war von größter Leidenschaft geprägt.

Die Themen wurden sehr emotional und in Tempo und Lautstärke differenziert herausgestellt. Schnelle Passagen wechselten sich mit tiefsinnigen Themen ab. Ruhe, Sensibilität und Aufgewühltheit prägten dieses Werk, wobei Christiane Klonz mit strahlender Virtuosität und großer Musikalität überzeugte. Zahlreiche Bravo-Rufe und langanhaltender Applaus erbrachten Zugaben von Beethoven, Mozart und Brahms.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen