Protest : Ende der Südbahn unmenschlich

Auch Dieter Krützfeldt will, dass die Bahn bleibt.
Auch Dieter Krützfeldt will, dass die Bahn bleibt.

Dieter Krützfeldt sieht durch Busersatzverkehr seine Selbstständigkeit in Gefahr

svz.de von
12. November 2014, 21:00 Uhr

Dieter Krützfeldt, seit seiner Kindheit körperlich zu 100 Prozent behindert, ist auf einen Elektrorollstuhl angewiesen. Mit dem gut 80 Kilogramm schweren Gerät fährt er viel mit der Bahn – vor allem, um seine Ärzte in Malchow und Schwerin zu erreichen. Das angekündigte Ende der Südbahn hat ihn schwer getroffen: „Das ist unter aller Würde! Der Minister beweist damit seine Unmenschlichkeit. Vielleicht sollte er sich einmal in meine Lage versetzen!“ Krützfeldt zieht jetzt mit seinem Vater in Goldberg zusammen. Das für dort angekündigte Prinzip der Rufbusse kann ihn ebenso wenig überzeugen wie der sonstige Schienenersatzverkehr. „Über die Brücke gehe ich nicht“, sagt der Lübzer. „Was ist, wenn in dem Bus schon ein paar Fahrräder stehen? Und wird mir dort auch so geholfen wie jetzt bei der ODEG? Ich will weiter für die Bahn kämpfen.“

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