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Weniger Gebühren für Ganztags- und Teilzeit-Plätze : Eltern sparen: Plau senkt Hort-Kosten

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Gute Nachrichten für Eltern, die ihre Kinder in Plaus städtischem Hort betreuen lassen: Sie müssen ab sofort weniger für einen Platz in der Einrichtung zahlen. Das haben die Plauer Stadtvertreter beschlossen.

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erstellt am 14.Dez.2011 | 09:50 Uhr

Plau am See | Gute Nachrichten für Eltern, die ihre Kinder in Plaus städtischem Hort betreuen lassen: Sie müssen ab sofort weniger für einen Platz in der Einrichtung zahlen. Das haben die Plauer Stadtvertreter beschlossen. Demnach sinken die Beiträge für Ganztagsplätze (bis zu sechs Stunden täglich) von bisher 58,21 Euro auf nunmehr 54,99 Euro pro Monat. In der Teilzeit-Betreuung (bis zu drei Stunden am Tag) wurden die monatlichen Gebühren für Eltern von 40,75 Euro auf 38,82 Euro reduziert. Die neuen Gebühren sind rückwirkend ab dem 1. September diesen Jahres gültig. Eltern sparen damit immerhin pro Hortplatz knapp 40 bzw. 23 Euro jährlich.

Ermöglicht wird dies, weil die Zuschüsse des Landkreise Ludwigslust-Parchim sowie des Landes Mecklenburg-Vorpommern geringfügig erhöht worden sind. Damit sank nicht nur der Elternanteil, sondern auch der Beitrag, den die Stadt zu jedem Hortplatz zusteuern muss. Während die Plauer bei den Hortplätzen sparen können, wird es für Landwirte und Gewerbetreibende teurer. Die Stadtvertretung hat die Realsteuer-Hebesätze für das Jahr 2012 in Plau angehoben. Der Hebesatz für die Grundsteuer A (Grundstücke in der Landwirtschaft) steigt von 250 auf 256 Prozent, der für die Gewerbesteuern von 300 auf 305 Prozent. Die Grundsteuern B bleiben bei 350 Prozent. In den Ortsteilen Karow und Leisten werden lediglich die Gewerbesteuern auf das Plauer Niveau angehoben. Die Grundsteuern A und B bleiben bei 300 bzw. 340 Prozent. Weil die Stadt Plau für das kommende Jahr erneut mit einem Defizit im Haushalt rechnet, soll die Hebesätze steigen, um das Minus zu verringen. Trotz der Erhöhung zeigt sich Plau weiter wirtschaftsfreundlich: Die Hebesätze liegen immer noch unter dem Landesdurchschnitt.

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