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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

19. November 2017 | 22:42 Uhr

Finanzdruck : „Einspar-Grenze ist erreicht“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Dem neuen Haushaltsplan im Amt Eldenburg Lübz hat der Amtsausschuss zugestimmt. Einsparerfolge werden leider oft sofort wieder aufgefressen.

svz.de von
erstellt am 21.Mai.2014 | 22:00 Uhr

Bei lediglich einer Enthaltung haben 16 Mitglieder des Amtsausschusses des Amtes Eldenburg Lübz auf ihrer Sitzung am Dienstagabend dem Haushaltsplan für 2014 und der dazugehörigen Satzung zugestimmt.

Der neue, ausgeglichen aufgestellte Etat hat auf Einnahmen- und Ausgabenseite einen Umfang von etwa 3,8 Millionen Euro. Rund 1,4 Millionen davon werden vornehmlich durch Landeszuweisungen, der Rest durch die Amtsumlage abgedeckt – von den Gemeinden dafür ans Amt bezahlt, dass es zum Beispiel Haushalte erstellt, sich um Bauprojekte und öffentliche Ordnung kümmert und Fördermittel beantragt. Durch Fusionen bedingt werden es ab der Kommunalwahl neben Lübz noch 12 Kommunen sein.

Die zu bezahlende Umlagesumme ist 2014 etwas geringer als zunächst gedacht. Grund: Wie sich nach Abschluss aller Berechnungen herausgestellt hat, konnte das jüngst bearbeitete Haushaltsjahr 2010 mit einem Überschuss in Höhe von etwa 130 000 Euro abgeschlossen werden. Um diese Summe wurde die aktuelle Umlage verringert, sodass sich oben genannter Wert ergab. „Der Amtshaushalt konnte ausgeglichen aufgestellt werden, weil die Gemeinden mit der Umlage dafür bezahlen. Bekannt ist jedoch, dass sie mit mächtigen Defiziten zu kämpfen haben, so dass ihre Ausgaben, zu denen sie verpflichtet sind, die Einnahmen übersteigen“, sagt Martin Reinsch, Leiter des Sachgebietes Finanzen im Amt Eldenburg Lübz. „Wir achten streng darauf, Ausgaben weiter zu senken und für die Gemeinden Einnahmen zu erzielen, wo immer es geht, aber Preissteigerungen für Energie und neue Tarife etwa machen erreichte Erfolge zum Teil sofort wieder zunichte. Sie werden oft umgehend eingeebnet.“

 

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