20 Fragen zum Wochenende : „Einmal Monstertruck fahren“

Marie Rentz (4. v. l) hat immer ein offenes Ohr für die Jugendlichen aus der Region.  .
Marie Rentz (4. v. l) hat immer ein offenes Ohr für die Jugendlichen aus der Region. .

Das ist der größte Traum von Marie Rentz. Die Jugendsozialarbeiterin ist seit Februar in Plau tätig.

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04. Juli 2014, 22:00 Uhr

Marie Rentz hat immer ein offenes Ohr für ihre Jugendlichen. Als Jugendsozialarbeiterin ist sie seit Februar diesen Jahres im Kinder- und Jugendzentrum Plau am See tätig, betreut rund 20 Jugendliche am Nachmittag. Die Mutter einer siebeneinhalb Monate alten Tochter studierte in Neubrandenburg Soziale Arbeit und macht nun berufsbegleitend ihren Master in „Organisatorischer Entwicklung und Inklusion“. Die Kreativität und die Herausforderung, jeden Tag neu gestalten zu müssen, reizt die junge Mutter besonders an dieser Arbeit. „Und wir sind einfach da für die Jugendlichen. Wir bieten einen Platz an, damit sie sich in einer Gruppe finden können und helfen, wo wir können“, erzählt die 26-Jährige. Heute stellt sich Marie Rentz den 20 SVZ-Fragen zum Samstag.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Region?
Ich komme nicht direkt aus der Region, aber ich bin sehr gern am Wasser.
Wären Sie Bürgermeister, was würden Sie sofort ändern?
Plau ist eigentlich so schön, wie es ist. Es ist kinderfreundlich, es gibt eine schöne Schule und einen Jugendclub. Klar könnte man immer mehr Geld gebrauchen, aber ich finde es so ganz ok.
Was wollten Sie als Kind mal werden ?
Ich wollte Tierärztin werden. Als Kind hatte schon ich viele Tiere: zwei Degos, Meerschweinchen, Wellensittiche und auch Hasen. So das üblich.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe hinter dem Tresen am Strand gearbeitet. Tagsüber habe ich Eis und Pommes verkauft und abends kamen dann die Erwachsenen.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich denke für Parties.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern Gebärdensprache und Türkisch lernen. Das wäre schon witzig.
Was stört Sie an anderen?
Wer unehrlich ist und lügt, das mag ich gar nicht. Man erkennt diese erlernte Strategie häufig bei den Jugendlichen. Sie versuchen so mit etwas durchzukommen. Aber ich mag es allgemein bei Menschen nicht.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über den Schmadderkuss meiner Tochter heute auf meiner Hose. Sie hatte so viel Fruchtbrei im Mund und danach war sie sauber und hat sich gefreut.
Wenn Sie die Zeit zurückdrehen könnten: Was würden Sie anders machen?
Eigentlich nichts. Es ist alles so gut, wie es ist.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Ich habe letztens einen Film gesehen, da ging es um eine Frau, die sich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau einsetzt. Ich weiß gar nicht mehr wie der Film hieß, aber das hat mich beeindruckt. Und ein persönlicher Held ist für mich auch der Polizist, der mich nicht im Regen stehen lassen hat. Ich hatte einen Unfall und bei strömenden Regen auf den Abschleppdienst gewartet. Und der Polizist bot mir an, im Auto mit ihm zu warten.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Nachtlilien“. In diesem Buch geht es um einen Fluch, Drachen, Fabelwesen und Edelsteine. Es war ein Spontankauf für vier Euro. Aber es ist ganz gut.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Da gibt es keine bestimmte.
Wo trifft man Sie eher – auf dem Fußballplatz oder bei einer Sportübertragung vor dem Fernseher?
Ich bin eher der Macher. Jetzt zur WM am Besten fußballspielend vor der großen Bühne.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Farin Urlaub von den Ärzten. Schon als Teenager war ich ein großer Fan.
Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei auf den Tisch?
Meistens ganz viel Fleisch und auch Gemüse. Na gut, nur ein bisschen Gemüse.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönsten Erinnerungen?
Als ich schwanger war, bin ich mit meinem Freund auf einem Konzert von „Matzen“ gewesen. Das war sehr schön.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne, und von wem haben Sie es bekommen?
An die Opernkarten für Nabucco zu meinem Geburtstag. Dort fahre ich mit meinem Freund hin und freue mich auch schon richtig drauf.
Welchen Traum möchten Sie sich erfüllen?
Ich möchte einmal mit einem Monstertruck fahren. Das mache ich bestimmt irgendwann noch einmal.

Was würden Sie als Rentner machen?
Mit meinen 100 Enkelkindern im Garten spielen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Spontan fällt mir da aus dieser Region keiner ein, da ich ja in Malchow zu Hause bin.

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