Plau am See : Eine Feier als Dankeschön

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11. Dezember 2018, 10:29 Uhr

Mit einer großen Dankeschönfeier am Jahresende möchte sich der Verein „Aphasiker-Zentrum Mecklenburg-Vorpommern“ für all die fleißige ehrenamtliche Hilfe, die die Betroffenen und deren Angehörige das ganze Jahr über geleistet haben, bedanken.

Der Dank gilt den Betroffenen, die mit ihren Ideen, mit ihrer Teilnahme und ihrem Engagement das Gruppenleben der Aphasiker Selbsthilfegruppen lebendig und bunt gestaltet haben und dabei festgestellt haben, dass das Gespräch mit anderen nicht nur Mut machen kann, sondern auch die eigene Sprache aktiviert, so Ingrid Freier, Leiterin des Aphasiker-Zentrums.

60 Betroffene aus den Gruppen Plau am See, Lübz, Parchim, Güstrow, Waren und Röbel waren am vergangenen Sonnabend zusammengekommen um bei Kaffee und Gebäck gemütliche Stunden in der Mecklenburger Stube im Mediclin Reha- Zentrum Plau zu verbringen. Beim Singen der Weihnachtslieder wurden die sonst den Alltag erschwerenden Sprachstörungen zur Nebensache und alle sangen kräftig mit. Begleitet wurden sie am Klavier von Dr. Günther Freier, Chefarzt der Neurologie am Reha-Zentrum Plau am See. Jana Thomas und Ramona Veit überbrachten als „Weihnachtsfrauen“ für jeden ein kleines Präsent.

In einem kurzem Rückblick bedankte sich Ingrid Freier vom Aphasiker-Zentrum bei den „Aktiven“, die unter anderem das Projekt „Aphasie, die verlorene Sprache“ in den Schulen tatkräftig unterstützt haben. Auch Rüdiger Hoppenhöft wurde von Freier stellvertretend für den Stammtisch der CDU Plau am See gewürdigt. Im Vorjahr hatte dieser Tablets spendiert, die die Initialzündung zur Projektarbeit „Neuen Medien“ darstellten.

Unter Anleitung von Anja Richter, Sprach- und Sprechwissenschaftlerin, entstanden in der Gruppe Aktive Aphasiker viele Weihnachtsgaben.

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