Politik : Eindeutige Sieger in Lübz und Plau

Gudrun Stein in ihrem Arbeitszimmer im Lübzer Rathaus
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Gudrun Stein in ihrem Arbeitszimmer im Lübzer Rathaus

Sowohl Gudrun Stein als auch Norbert Reier bleiben im Amt.

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26. April 2015, 19:32 Uhr

Nach vielfach nervösem Warten über Wochen steht es fest: In Lübz bleibt Gudrun Stein (CDU) Bürgermeisterin. Nach dem vorläufigen Endergebnis errang sie 72,35 Prozent der 2359 abgegebenen Stimmen (es gab 15 ungültige), was einer Wahlbeteiligung von 42,61 Prozent entspricht. Angesichts der Tatsache, dass das Ergebnis bereits rund eine halbe Stunde nach Schließung der Wahllokale vorlag, lobte Wahlleiter Gerd Holger Golisz „die hervorragende Arbeit der Wahlvorstände“.

Gudrun Stein, mit dem Ergebnis unmittelbar nach der Ermittlung konfrontiert, sagte: „Ich bin erleichtert, dankbar und gehe jetzt gestärkt in meine letzte Wahlperiode.“

Die unterlegene Bewerberin Astrid Becker sieht es sportlich: „Ich gratuliere Frau Stein, werde unabhängig von allem weiter mein Bestes für die Einwohner geben und danke allen, die mich unterstützt haben.“

Auch in Plau am See bekleidet das Amt weiterhin der bisherige Bürgermeister Norbert Reier (Die Linke). „Ich bin froh über die eindeutige Entscheidung und wünsche mir statt weiterer Zwistigkeiten und Unruhe wie in der Wahlzeit, dass wir uns wieder gemeinsam den Aufgaben widmen, die für unsere stadt wichtig sind“, sagte er in einer ersten Stellungnahme.

Reier siegte mit 62,88 Prozent vor Einzelbewerber Marco Rexin (28,60 Prozent) und Anke Pohla (SPD), die 8,52 Prozent errang. „Ich gratuliere Herrn Reier und würde mich freuen, wenn wir gemeinsam eine vernünftige Politik machen können“, so Rexin und Anke Pohla denkt: „Ich bin über mein persönliches Ergebnis etwas enttäuscht, aber für die Stadt ist es gut, wenn die Menschen so eindeutig zum Ausdruck bringen, dass sie Herrn Reier behalten möchten.“

5534 bzw. 5373 (Plau) Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die Beteiligung war nach erster Einschätzung vergleichsweise gut (42,61 bzw. 56,02 Prozent).

Auch in Parchim wurde gestern gewählt. Hier waren ebenfalls drei Kandidaten angetreten, von denen jedoch keiner die absolute Mehrheit errang, so dass es am 10. Mai zur Stichwahl kommen wird.

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