10. Plauer Altstadtfest : Ein rundes Fest für Jung und Alt

Die Burgsänger eröffneten das Bühnenprogramm beim Plauer Altstadtfest.
1 von 3
Die Burgsänger eröffneten das Bühnenprogramm beim Plauer Altstadtfest.

Zehnte Auflage lockte viel Publikum in die Plauer Altstadt. Weder Stromausfall noch Nieselregen konnten die Stimmung trüben

von
10. August 2015, 12:00 Uhr

Unter der Stabführung von Colleen Daugelat eröffnete der Plauer Fanfarenzug das 10. Plauer Altstadtfest. Gewerbetreibende in der Einkaufsstraße hatten ihre Läden ebenso geöffnet wie die fliegenden Händler ihre Verkaufsstände. Mit klingendem Spiel marschierten die Bläser und Trommler durch die Steinstraße bis zur Bühne an der Ecke Rahmwallstraße . Hier wurden die Musiker schon von Katrin Weber erwartet. Die Bauhofchefin fungierte als Moderatorin und hieß vom Fanfarenzug besonders das erst siebenjährige Nesthäkchen Dagmar willkommen. Eine Zugabe leitete über zum Auftritt der Burgsänger. Claus Swienty als Dirigent hatte das Begrüßungslied „Down by the riverside“ mit einem deutschen Text zum Lob der Stadt am schönen Plauer See umgedichtet. Am Klavier von Carola Swienty begleitet, behielt das Ensemble diese Linie bei und ließ selbst den Klassiker „Blowing in the wind“ als Komposition von Bob Dylan auf Deutsch erklingen.

Doch dann das Unvorhergesehene: Gegen Ende des Chorprogramms fielen der Bühnenstrom und damit sämtliche Verstärker aus. Geistesgegenwärtig sang der Chor weiter und präsentierte als Schluss-Lied „Mein kleiner grüner Kaktus“ – unpluggend. Als das Blumenparadies von Dorit Breitmoser großzügig Steckdosen und Kabeltrommeln zur Verfügung stellte, konnte das Bühnenprogramm weiterlaufen. Mit ihrem Auftritt als Andrea-Berg-Double brachte Petra wieder Schwung in die inzwischen doch etwas abgeflaute Stimmung. Auch der leichte Nieselregen brachte das restliche Programm nicht mehr aus dem Tritt. Das Publikum interessierte sich ebenso für die Modenschauen der Boutiquen „La Rima“, „For Women“ und die Mollig-Mode von Beate-Maria Wegner als auch für die Auftritte der Plauer Linedancer, des Duos Revival oder vom Titanic-Orchester. Mit „Ein bisschen Ernst, ein bisschen Alban“ spielte Jörg Mayer dieses Ein-Mann-Stück im Burgmuseum.

Auf der Vergnügungsmeile stand viel Abwechslung bereit. Spektakuläre Stationen wie das Bungee-Trampolin wechselten dabei mit überschaubaren Angeboten wie der Wurfburg der Christdemokraten oder dem Seifenblasen der Kirchengemeinde ab. Emsig wurden Tombola-Lose verkauft. Als Hauptpreis gab es einen Tandem-Fallschirmsprung bei den Fliegern zu gewinnen, die sich gegen 20 Uhr von Neustadt-Glewe aufgemacht hatten und ihre Springer an der Seestraße landen ließen. Als es gegen 22 Uhr dunkel genug war, überstrahlte als krönender Abschluss ein brillantes Feuerwerk die Szenerie des Altstadtfestes.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen