Plau am See : Ein Händchen für die Musik

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Doch hätte sich der Jazzmusiker Michael Schulz auch gerne in handwerklichen Berufen ausprobiert

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15. Juli 2019, 05:00 Uhr

Wenn Michael Schulz Berlin einmal hinter sich lässt, entspannt er gerne in seiner zweiten Wahlheimat Mecklenburg-Vorpommern. Mona Laudan stellte ihm die zehn Fragen zum Wochenanfang:

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Region?
Auf der Insel des Plauer Seglervereins und auf dem Wasser. Das gilt aber nur für die schönen Monate des Jahres. Um die Melancholie der Region dann im Winter gut zu überstehen, igle ich mich zu Hause ein.

Was würden Sie als Bürgermeister in Plau am See sofort ändern?
Ich schätze die Arbeit unseres Bürgermeisters. Ich würde jedoch einen größeren Fokus auf den würdigen Umgang mit älteren Menschen, Kindern und Jugendlichen sowie Personen richten, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. Doch ich weiß, dass da unsere Gesellschaft den Politikern wenig Spielraum lässt.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
In habe während meiner Schulzeit in der Lobby eines Dresdener Hotels gearbeitet. Schlüssel ausgeben und Reservierungskarten ausfüllen gehörten dort zu meinen Aufgaben. Von dem Geld habe ich dann ein Bild des Malers Eberhard von der Erde gekauft.

Was würden Sie gerne können?
Ich würde gerne den Hunger, die Kriege und das Elend von der Welt verbannen können doch ich weiß, dass das eine Utopie ist.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Meine Tochter Elsa, weil sie ein empathischer Mensch ist, der sich beruflich und gesellschaftlich engagiert.

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Barbara“ von Wolf Biermann. Er ist für mich als Musiker interessant und das Buch ein vergnügliches Zeitdokument.

Was wären Sie geworden, wenn Sie kein Jazz-Saxophonist geworden wären?
Ich schätze handwerkliche Berufe sehr und wäre wohl Handwerker geworden, obwohl ich das um ehrlich zu sein eigentlich gar nicht kann.

Wen würden Sie gerne einmal treffen?
Meine verstorbene Großmutter. Sie war eine Frau, die meine Jugend geprägt hat.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Der erste Kuss von meiner Jugendliebe war super.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
Ich muss lernen, mehr zu entschleunigen und würde weiterhin auch gerne international als Musiker unterwegs sein.

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