Zikita : Ein eigenes Lied für Piet und Paula

Nicht nur gelesen, sondern auch gebastelt wurde in den vier Wochen Zikita: In den Briefkästen aus Schuhkarton steckte jeden Morgen die SVZ.
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Nicht nur gelesen, sondern auch gebastelt wurde in den vier Wochen Zikita: In den Briefkästen aus Schuhkarton steckte jeden Morgen die SVZ.

Die Kinder im Zwergenland in Techentin singen über die Erlebnisse mit der quietschgelben Ente und dem blauen Wal

Hoffmann_passbild.jpg von
20. März 2015, 22:00 Uhr

Unser Projekt Zeitung in der Kita, kurz „Zikita“, ist zwar schon seit rund einer Woche beendet, aber die beiden Maskottchen Piet und Paula sind auch jetzt noch die großen Stars in den Kindergärten.

Im Zwergenland in Techentin wurde der quietschgelben Ente und dem blauen Pottwal sogar ein eigenes Lied gewidmet: „Piet und Paula diese beiden, die sind immer viel auf Reisen. Und jetzt machen sie auch halt bei uns. Mit ihnen wollen wir viel entdecken, Zeitung lesen und besprechen...“, singen die Kinder freudestrahlend. Vier Wochen lang lasen die Zwerge jeden morgen die Schweriner Volkszeitung, lernten das Medium kennen und entdeckten gemeinsam mit den Maskottchen die Welt. „Das Projekt hat uns riesigen Spaß gemacht“, erzählt Erzieherin Marita Sontopski. Anfangs war es eine Herausforderung für die Kinder, überhaupt erst einmal die Zeitung richtig aufzuschlagen, aber das haben sie schnell gelernt. „Die vier Wochen waren sehr intensiv und schön, aber auch anstrengend“, so die Erzieherin weiter. „Die Kinder wollten so viel über die Zeitung wissen und haben bei jedem Artikel ganz viel nachgefragt.“

Gemeinsam gestalteten die Kinder eine Zeitungswand, arbeiteten zum Beispiel Gegensätze heraus, die sie gefunden haben. Ein Bild von lachenden Karnevalisten hängt nun neben einer traurig guckenden Frau. „Ihr Haus wurde zerstört“, erinnert sich Toni noch. Und ein Bild eines Neugeborenen hängt neben dem einer alten Frau. „Das erkennt man, weil das Baby keine Falten hat, die Oma schon.“ Kai Ole machte in einer Ausgabe eine ganz besondere Entdeckung. „Ich habe meinen Bruder auf einem Bild erkannt. Sie haben Fussball gespielt und wurden erster“, erzählt der junge Bruder stolz.

Zum morgendlichen Zeitungslesen holte jedes Kind erst einmal seine Zeitung aus dem eigenen Briefkasten. „Wir haben zu Beginn für jedes Kind einen Briefkasten aus Schuhkarton gebaut“, so Marita Sontopski, die mit ihren Kindern zum ersten Mal an Zikita teilgenommen hat. Jedes Kind hat für sich zudem eine eigene Mappe angelegt, mit all den Themen, die sie am meisten bewegt oder interessiert haben. „Aus den gelesenen Zeitungen haben wir dann viel gebastelt.“ In der Mitte des Raumes steht der nachgebaute Dorfteich mit ganz vielen Zeitungsboten und auch die „Zeitungshüte“ auf den Kinderköpfen durften nicht fehlen. „Wir haben viel gelernt in den vier Wochen“, so die Erzieherin. „Und wir wollen beim nächsten Mal noch ganz viel neues Ausprobieren“, freut sich Marita Sontopski schon auf die nächste Runde Zikita.

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